Wandertipp: Wald und Wasser

Der Teutoburger Wald ist Natur pur und für Wanderfreunde aus dem ganzen Münsterland ein Top-Ziel zur Entdeckung der Heimat „vor der Haustür“. Hier verlaufen nicht nur die Rundwanderwege der beliebten Teutoschleifen und Teutoschleifchen, sondern auch der ebenso beliebte, gut 150 Kilometer lange Hermannsweg, einer der Top Trails of Germany. Die Tourist-Info Ibbenbüren hat nun einen 16 Kilometer langen Wandertipp herausgegeben, der den hügeligen, waldreichen Hermannsweg mit einer sonnigen Strecke entlang des Teuto-Südhangs mit Blick auf den Dortmund-Ems-Kanal verbindet.

Auf dem Hermannsweg nach Westen

Startpunkt dieser Wanderung ist der Wanderparkplatz „Dörenther Klippen“ an der Münsterstraße in Ibbenbüren. Zunächst muss die Münsterstraße überquert werden, dann folgt der Wanderer dem markanten „H“, der offiziellen Beschilderung des Hermannswegs gen Westen. Durch einen Hohlweg mit stattlicher Steigung erreicht man eine Schutzhütte, bevor es dann wieder über „Stock und Stein“ bergab geht. Auf herrlich bewaldeten Wegen führt der Hermannsweg über den Kamm des westlichen Ausläufers des Teutoburger Waldes. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke, den schönsten habt man sicherlich von der “Schönen Aussicht“. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich dieser Aussichtsplattform ein phantastischer Blick auf die Münsterländer Bucht. Tische und Bänke laden hier zu Rast und Picknick ein. Erholt machen sich die Wanderer wieder auf den Weg und verlassen kurz vor dem Nassen Dreieck den Hermannsweg. Lust auf Einkehr? Dann sollte man einen Abstecher auf die andere Kanalseite machen. Über die Brücke, dann links ein Stück am Kanal entlang und die Gaststätte am Nassen Dreieck lädt zu Kaffee, Kuchen, Speisen und kühlen Getränken ein. Gestärkt geht es dann wieder am Kanal entlang, über die Brücke zurück zum Tourentipp. Für diesen Schlenker sollte man rund 3 Kilometer zusätzlich einplanen.

Panoramablick auf das „Nasse Dreieck“

Der Tourentipp führt die Wanderer nun geradeaus über die Bergeshöveder Straße auf den Radweg, der bergab zum Kanal führt. Hier bietet sich ein wunderbarer Panoramablick auf das Nasse Dreieck, wo Mittelland- und Dortmund-Ems-Kanal aufeinandertreffen. Die Wanderer begleiten den Dortmund-Ems-Kanal auf einem befestigten Treidelpfad Richtung Westen. Am Hafen Bergeshövede kann man entlang des Anlegers große „Pötte“ bestaunen, die auf dem Schleusenvorgang warten. Bevor die Wanderer den Treidelpfad am Kanal verlassen, bietet sich noch eine letzte Gelegenheit eine schattige Rast am Kanal einzulegen. Auch eine Abkühlung im Kanal ist möglich, allerdings sollte man hier Vorsicht walten lassen, denn der Dortmund-Ems-Kanal ist ein Verkehrsweg, auf dem mitunter viele Schiffe unterwegs sind. Nach der Bergeshöveder Brücke verlässt der Tourentipp links abbiegend den Treidelpfad und führt auf dem „Teutohang“ am Waldrand bergan. Am Wanderparkplatz bietet sich als Power-Einheit ein Abstecher zur „Schönen Aussicht“ an. Auch wenn man auf dem Hinweg schon den Fernblick ins Münsterland genießen konnte, kann dieser doch nach dem 256-Stufen-Anstieg nochmals eine schöne Belohnung sein. Eine noch schönere Belohnung ist, wenn der Proviantrucksack noch ein kühles Getränk enthält. Der Abstieg fällt dann auch gleich viel leichter. Weiter geht es gen Osten auf dem Teutohang am Waldrand entlang. Technikinteressierte sollten einen Abstecher zum Landmaschinen-Museum Riesenbeck einplanen. Für Gruppen können individuelle Termine vereinbart werden, ansonsten sind die Öffnungszeiten von April bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.

„Fernblicken“ ins Münsterland

An der T-Kreuzung biegt der Tourentipp nach links ab auf den Postdamm, folgt diesem und biegt nur wenige hundert Meter rechts in die Kaisereistraße ab. Diese führt weiterhin am Waldrand entlang und bietet Ausblicke auf stattliche Bauernhöfe und in das Münsterland. Links abbiegend geht es weiter auf der Brumleystraße, die vielfach Panoramablicke präsentiert. Eine Ruhebank lädt die Wanderer zum Rasten und „fernblicken“ ein. Wer weitere Entspannung im Grünen sucht, dem sei ein Abstecher zum NaturaGart-Park empfohlen. Mit seinen 77 Inseln, einem Gewirr von Wasserwegen mit Dutzenden von Seerosen-Sorten erinnert die Anlage an eine Landschaft im Spreewald. In dem größten Kaltwasseraquarium Deutschlands können durch große Teichfenster Gartenteiche und Fische aus einer ungewöhnlichen Perspektive beobachtet werden. Der Unterwasserpark mit seinen Höhlen, Grotten und einem versunkenen Schiff ist ein Paradies für Taucher. Einkehrmöglichkeiten gibt es im Palmen-Bistro. Für diesen Abstecher zum NaturaGart-Park sollten man zusätzliche drei Kilometer einplanen. Nun sind es nur noch wenige hundert Meter, dann erreicht der Wanderer die Münsterstraße und den Ausgangspunkt.

Streckenkarte und GPS-Datei online verfügbar

Diese Wanderung hat eine Gesamtlänge von knapp 16 Kilometern. Die erste Hälfte verläuft auf dem Hermannsweg, also nur auf schattigen Waldwegen über Stock und Stein und mit einigen Steigungen. Nachdem die Wanderer den Wald nahe des Nassen Dreiecks verlassen haben, gelangt man auf die Sonnenseite, hier ist bei entsprechender Wetterlage ein Sonnenschutz ratsam. Die zweite Hälfte führt immer mit Blick auf den Teutoburger Wald auf befestigten, vorwiegend asphaltierten Wegen entlang des Dortmund-Ems-Kanals und am Südhang des Teutoburger Waldes zurück zum Ausgangpunkt an der Münsterstraße. Ohne Abstecher und Schlenker gibt es bei diesem Tourentipp keine Einkehrmöglichkeit. Allerdings gibt es entlang des Weges zahlreiche Rastmöglichkeiten, wie an der Schinkensteinhütte oder an der Schönen Aussicht sowie entlang des Kanals und am Waldrand. Somit sollte in jedem Fall ein Rucksack mit ausreichend Getränken und Leckereien mitgenommen werden, dann steht einem schönen Tag mit Wald und Wasser in Ibbenbüren nichts im Wege.

Weitere Karten in der T-Info erhältlich

Zu diesem Tourentipp stehen auf der Homepage eine Streckenkarte und eine GPX-Datei für die Navigation zum Download zur Verfügung. Eine durchgehende Beschilderung zu dem Tipp ist nicht vorhanden. Die Streckenkarte ist auch in gedruckter Form in der Tourist-Information erhältlich, ebenso die Wanderkarten des Tecklenburger Landes. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter der Tourist-Information für eine individuelle Beratung rund um Fragen zu Urlaub und Freizeit in Ibbenbüren unter der Tel. 05451/5454540, per E-Mail an info@stadtmarketing-ibbenbueren.de oder direkt vor Ort gerne zur Verfügung. Die Tourist-Info ist von Montag bis Freitag von 10 – 17 Uhr, sowie samstags von 10 - 13 Uhr geöffnet.

 

Bitte beachten Sie, dass sich aufgrund der Coronapandemie die Öffnungszeiten einiger Ausflugsziele geändert haben  können.

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Neuigkeiten

Am 12. Juni ist Radelsonntag - Beach am Aasee ist Start und Ziel

Nach zwei Jahren Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie kann der beliebte Radelsonntag „Ibbenbüren aufs Rad“ in diesem Jahr am 12. Juni endlich wieder im „klassischen Format“ durchgeführt werden. Die Stadt Ibbenbüren und die Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH als Veranstalter laden gemeinsam mit dem Stadtsportverband und der ADFC-Ortsgruppe Ibbenbüren alle Radlerinnen und Radler zum Mitradeln ein.

Ausgeschilderte Strecken für Freizeitradler

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 12. Juni, von 10 bis 18 Uhr am Beach am Ibbenbürener Aasee statt. Start und Ziel für die Radlerinnen und Radler ist ab 10 Uhr am Infostand der Tourist-Information und der Stadt Ibbenbüren. Freizeitradler können sich auf drei ausgeschilderte Strecken für unterschiedliche Fitnesslevels und Altersgruppen von ca. 24 bis 57 Kilometer Länge freuen und auf den Touren die reizvolle Landschaft in und um Ibbenbüren erkunden. Die ausgeschilderten Strecken führen in diesem Jahr nach Süden in Richtung Saerbeck. Die Touren mit Streckenskizzen und -beschreibungen werden am Freitag, 10. Juni, ab 13 Uhr auf stadtmarketing-ibbenbueren.de und auf ibbenbueren.de veröffentlicht und stehen dort auch als GPX-Dateien zum Download zur Verfügung.

Geführte Touren mit Marathon Ibbenbüren e.V.

Für trainierte Radfahrerinnen und Radfahrer bietet der Verein Marathon Ibbenbüren e.V. zusätzlich zwei geführte Radtouren von rund 70 Kilometer Länge an. Die geführten Touren starten gegen 10 Uhr am Beach. Eine der beiden Touren ist etwas bergiger, die andere ist hingegen eine flache Tour.

Gutscheine für Gastronomie und Freizeit zu gewinnen

Alle Teilnehmenden von „Ibbenbüren aufs Rad“ können bei einem Gewinnspiel mitmachen. Zur Teilnahme an der Verlosung beim Start einfach einen Radelpass am Zelt der Tourist-Information am Beach abholen oder auf www.stadtmarketing-ibbenbueren.de herunterladen, am 12. Juni losradeln und zwei Fragen zu den Radelstrecken beantworten. Zu gewinnen gibt es Gutscheine für Ibbenbürener Gastronomie- und Freizeitangebote. Zur Teilnahme an der Verlosung müssen die ausgefüllten Radelpässe am 12. Juni bis um 18 Uhr am Infozelt der Tourist-Information abgegeben werden. Die Verlosung findet am Montag, 13. Juni, in der Tourist-Information Ibbenbüren in der Oststraße 28 statt. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden telefonisch oder schriftlich benachrichtigt.

Versteigerung von Fundfahrrädern und anderen Fundsachen

Schnäppchenjäger können sich auf die Fundsachenversteigerung freuen, bei der auf der Bühne am Beach Fahrräder und andere Fundsachen unter den Hammer gebracht werden. Mit etwas Glück sind hier wahre Schätze zu finden. Die Versteigerung wird in bewährt unterhaltsamer Weise von Markus Mergenschröer, Leiter des städtischen Bürgerbüros, durchgeführt.

Nach der Versteigerung ist von 16 bis 17.30 Uhr Live-Musik mit Oktay d‘Angelis geplant.

Kilometer auch für STADTRADELN in Ibbenbüren

Der Ibbenbürener Radelsonntag ist auch eine gute Gelegenheit, für Ibbenbüren und für den Klimaschutz viele Radkilometer und Fahrten beim internationalen Wettbewerb STADTRADELN des Vereins Klima-Bündnis zu sammeln. Also nicht vergessen: auch die beim Radelsonntag gesammelten Kilometer bis zum 22. Juni auf stadtradeln.de/registrieren eintragen. Auf Einzelradler und Teams mit den meisten Fahrten und Radkilometern warten attraktive Preise.

Eine Anmeldung für den Radelsonntag ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigene Gefahr.

Weitere Infos zum STADTRADELN gibt es auf stadtradeln.de/ibbenbueren und bei der Tourist-Information Ibbenbüren, Oststraße 28, Tel. 05451/54 54 540.

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Von Bohrmaschine bis Gitarre – Fundsachen unter dem Hammer

Wer hat, der kann. Und wer viel hat, der kann so richtig. Zum Beispiel Schnäppchen versteigern, dass es ein Fest ist. Nichts anderes als dies wird Markus Mergenschröer am Sonntag, 12. Juni, ab 13 Uhr bei der traditionellen Fundsachenversteigerung der Stadt Ibbenbüren im Rahmen des „Ibbenbürener Radelsonntags“ tun. Der Leiter des städtischen Bürgerbüros, hierfür zum Auktionator bestellt, wird unter den Hammer bringen, was das Lager des Fundbüros hergibt.

Und das Lager ist voll. Bis obenhin. Was daran liegt, dass die große Fundsachenversteigerung der Stadt Ibbenbüren coronabedingt zwei lange Jahre Pause hatte. Und die Bürgerinnen und Bürger können es ruhig glauben: In zwei Jahren fällt beim städtischen Fundbüro mehr als nur eine Menge an. Es darf mit der längsten Fundsachenversteigerung der Stadtgeschichte gerechnet werden. Aber immerhin: Endlich wird wieder der Hammer geschwungen.

Was Mergenschröer mitbringt, ist Schnäppchenfreude en gros. Vor allem Fahrräder stapeln sich in den Lagerhallen der Stadtverwaltung. „Rund 80 dürften es wohl sein“, schätzt Markus Mergenschröer – in zwei Jahren kommt eben allerlei zusammen. Und sie kommen in allen Größen: Herrenräder, Damenräder, Jugendräder, Kinderräder – es ist für jeden was dabei. Das Kommen lohnt sich also für alle Radelfreunde. Und sollte eines mal ein bisschen angegriffen sein, dann kommen auch handwerklich begabte Bürgerinnen und Bürger auf ihre Kosten.

Was es noch gibt? Das ungewöhnlichste Fundstück, das Markus Mergenschröer unter den Hammer kommt, ist in diesem Jahr eine schöne Gitarre. Ja, eine Gitarre. Auch sie wurde – samt Tasche –  in Ibbenbüren gefunden, herren- oder damenlos.

Gutes gibt es in diesem Jahr auch wieder aus der Werkzeugfraktion. Man könnte sich am Ende der Auktion den eigenen Hobbykeller ganz hübsch aufpeppen. Highlight aus dem Heimwerkerbedarf: eine wunderschöne Bohrmaschine – natürlich mit Zubehör. Kann man eigentlich immer gebrauchen.

Und auch sonst gibt es viele schöne Dinge: Schmuck, Elektroartikel (dieses Jahr sind gleich zwei Fernseher im Angebot), Bekleidung – und Handys selbstredend auch.

Wer sich optisch einstimmen möchte, wird am „Radelsonntag“ die Gelegenheit dazu haben: Die Fundsachen können von 11.30 Uhr bis 12.45 Uhr an der Auktionsbühne am Ibbenbürener Beach in Augenschein genommen werden. Von 13 Uhr bis zirka 14.30 Uhr geht es dann versteigerungsmäßig rund. Den Zuschlag bei der Auktion erhält jeweils das höchste Gebot. Alle Gegenstände werden zudem ohne Gewähr versteigert.

Bei der Auktion am „Radelsonntag“ gelangen ausschließlich solche Gegenstände unter den städtischen Hammer, die bereits vor mehr als einem halben Jahr im Fundbüro abgegeben wurden. Sie sind zwischenzeitlich in das Eigentum der Stadt Ibbenbüren übergegangen.

Der Erlös ist wieder für den guten Zweck bestimmt. In diesem Jahr hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, das Geld, das bei der Auktion zusammenkommt, der Ibbenbürener Tafel zur Verfügung zu stellen. „Mit dieser Geste möchten wir die großartige ehrenamtliche Arbeit, die bei der Tafel geleistet wird, noch einmal wertschätzen und gleichzeitig die dortige Situation in der Öffentlichkeit wachhalten“, sagt Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. „Und wer weiß: Vielleicht wird das ein oder andere Gebot in Kenntnis des Verwendungszwecks auch höher ausfallen als sonst.“

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Ibbenbüren macht den „Fußverkehrs-Check 2022“

Es ist die einfachste und umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt – deshalb soll das Zufußgehen in Ibbenbüren nun mehr Aufmerksamkeit bekommen. Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Ibbenbüren vom Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als eine von zwölf Kommunen ausgewählt. Dazu hat Verkehrsministerin Ina Brandes dem Technischen Beigeordneten der Stadt Ibbenbüren Uwe Manteuffel heute (12. Mai) persönlich gratuliert und ihm die Teilnahme-Urkunde übergeben.


„Zufußgehen hält fit und ist gut fürs Klima“, so Verkehrsministerin Ina Brandes. „Um sicher und bequem zur Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen zu gehen, brauchen wir fußgängerfreundlich gestaltete Wege und Plätze. Mit den Fußverkehrs-Checks unterstützen wir Städte, Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen dabei, Fußwege attraktiver und sicherer zu machen. Ich freue mich, dass jetzt auch Ibbenbüren unser Angebot annimmt. Gemeinsam sorgen wir für eine höhere Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land.“


„Der Gang zu Fuß hat als nachhaltige Fortbewegungsart großes Potenzial“, so Uwe Manteuffel, Technischer Beigeordneter der Stadt Ibbenbüren. „Um dieses Potenzial nachhaltig zu nutzen, müssen wir die Infrastruktur für Fußgänger stetig verbessern. Daran arbeiten wir als Verwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Denn Schulwege, Arbeitswege und Einkaufswege erschließen die Stadt und machen sie erlebbar. Dass wir ausgewählt wurden, sehen wir als Bestätigung unserer Arbeit auch durch das Mobilitätskonzept 2035 +, das in Ibbenbüren umgesetzt wird. Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, verträgliche Lösungen für das Zusammenspiel aller Verkehrsteilnehmer zu finden.“


Gemeinsamer Einsatz für Fußgänger
Das Prinzip der Fußverkehrs-Checks ist einfach: Die Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – vor Ort haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen an einem gemeinsamen Beispiel zu diskutieren.
Wo befinden sich Gefahrenstellen, wo hapert es an der Barrierefreiheit, wo haben die Gehwege eine unzureichende Qualität oder wo gibt es Schwierigkeiten beim Überqueren einer Straße? Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürgern von Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden. Es folgt eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden. Die verschiedenen Etappen werden von einem Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Zum Abschluss bekommt jede teilnehmende Kommune eine Auswertung und Handlungsempfehlung. Die Umsetzung ist freiwillig, das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät die Kommunen auf Wunsch zur Generierung möglicher Fördermittel.


Konkrete Pläne in Ibbenbüren
Für Ibbenbüren, das seit Januar 2017 Mitglied des Zukunftsnetz Mobilität ist, zählt nachhaltige Mobilität zu den wichtigsten Themen. Darum hat die Stadt im Sommer 2021 das umfangreiche Mobilitätskonzept 2035+ beschlossen, in dem auch die Themen „Fußverkehr & Barrierefreiheit“ eine große Rolle spielen. Mit Hilfe des Fußverkehrs-Checks sollen die Pläne nun konkretisiert und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entsprechende Routen erarbeitet werden. Besonderes Augenmerk soll auf barrierefreien Wegen in der Innenstadt liegen zwischen wichtigen Punkten wie der Touristen-Information, den Dienstleistungsstellen der Stadtverwaltung, dem Bahnhof, kulturellen und medizinischen Einrichtungen sowie den Spielplätzen.


Hintergrund
Die „Fußverkehrs-Checks NRW“ sind ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Das Verkehrsministerium und das Zukunftsnetz Mobilität NRW bieten den Mitgliedskommunen 2022 im vierten Jahr in Folge die Fußverkehrs-Checks an. 32 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zwölf bekamen den Zuschlag. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

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