Wandertipp: Alte Zechenspuren und das "Mellenliet"

Der Wandertipp der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH führt auf gut elf Kilometer Länge vom Waldfriedhof vorbei am höchsten natürlichen Punkt des Dickenberges und entlang der Rudolfhalde zunächst durch den eher flachen Norden. Weiter geht es rund um den Uffelner Berg mit seinen Steinbrüchen und schließlich durch das malerische Ossenliet wieder zurück zum Ausgangspunkt. Der Startpunkt befindet sich am Waldfriedhof Dickenberg. Dort und an der nur wenige hundert Meter entfernten Barbarakirche stehen einige Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Hoch im Münsterland

Ab dem Parkplatz führt der Wanderweg zunächst durch Felder und Wiesen nach Norden. Auch wenn es nicht so scheint, befindet sich hier, ganz unscheinbar, mit 140 Höhenmetern die höchste natürliche Erhebung des Dickenberges. Weiter geht es auf einem herrlich bewaldeten Wanderweg entlang der Rudolfhalde. Diese ist mit gut 201 Metern Höhe eine der höchsten Erhebungen im Münsterland. Nach einigen Kabbeleien mit den Baumbergen um den höchsten Berg und um die Bezeichnung „Das Hoch im Münsterland“ wurde letztendlich festgestellt, dass die höchste Erhebung der Region mit 236 Metern der Westerbecker Berg in Lienen darstellt – ganz natürlich, ohne Bergehalde oder Turm. Zwar erreicht die Rudolfhalde nicht ganz die Höhe des Westerbecker Berges; dennoch gehört sie als eine der spannenden Spuren, die die Bergbautradition auf dem Ibbenbürener Dickenberg hinterlassen hat, zu den schönsten Ausflugszielen im Münsterland. Ein Abstecher auf den Gipfel wird mit einem tollen Fernblick rund um die Ibbenbürener Bergplatte und in alle Himmelsrichtungen belohnt. Mit dem Ende des Steinkohlenbergbaus wurde für die Halde ein Konzept mit Vorschlägen für die touristische Entwicklung sowie für andere Nutzungen erstellt. Auf die zukünftige Entwicklung darf man gespannt sein.

Nach dem Bergbau zurück zur Natur

Weiter führt die Wanderung auf den Bomberg. Immer wieder bieten sich tolle Ausblicke auf die Rudolfhalde, die mit ihren renaturierten Hügeln manch einen an das Allgäu erinnert. Doch die rot-bunten Kühe sind ein klarer Hinweis auf das Münsterland. An der Kreuzung biegt der Wanderer nach links ab und steht kurz darauf vor einem großen Findling. Eine Gedenkplatte erinnert an den Flugzeugabsturz vom 14. Januar 1945, bei dem zwei Männer wenige Monate vor Kriegsende den Tod fanden. Bald schon kommt mit der Hopstener Halde ein weiteres Erbe des Bergbaus in Sicht. Mittlerweile ist auch diese Bergehalde renaturiert, u. a. mit Insektenhotels und einer Streuobstwiese. Gemüse der besonderen Art erhält man ein Stückchen weiter auf dem Hof Audick. In der Saison gibt es im Hofladen täglich frische Spargelvariationen. Auch eine große Auswahl an Freilandschnittrosen direkt vom Feld ist im Angebot.

Alte Zechenzeuge und das „Mellenliet“

Nördlich eines stillgelegten Steinbruchs geht es weiter zum Wilhelmschacht. Rechts kann man an mancher Stelle einen Blick in den bestehenden Steinbruch werfen. Dieser soll in Zukunft Richtung Norden erweitert werden. Die Vorbereitungen laufen schon, beeinträchtigen das Wandervergnügen aber kaum. Früher befand sich hier eine der größten Pachtgruben des Ibbenbürener Reviers. Heute hat die Natur das Gelände zurück erobert, nur noch eine Gedenktafel erinnert an die Zeche Mathilde, die bis zur Stilllegung des Westfeldes 1979 betrieben wurde. Nach Querung der Rheiner Straße kann man am Abendsternschacht das älteste noch erhaltene Zechenhaus Ibbenbürens von 1796 bestaunen, außerdem das Bergamtsgebäude und die Dickenberger Knappschaftsschule. Durch den hügeligen Dickenberger Süden geht es weiter zum malerischen Tal des Ossenlietes. Hier im „Mellenliet“ befindet sich der Siedlungskeim des Dickenberges. Laut Infotafel gab es bereits im Jahr 1599 am Colonat Melle die erste Besiedlung nach Rodung des Waldes. Zum Abschluss ist noch einmal eine kleine Steigung zu bewältigen, bevor  der Waldfriedhof in Sicht kommt und nach knapp elf Kilometern der Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreicht ist.

Der Tourentipp im Überblick

Dieser Tourentipp von gut elf Kilometern Länge ist nicht ausgeschildert und verläuft auf asphaltierten Nebenstraßen, Waldwegen und befestigten Wirtschaftswegen. Start und Ziel ist der Waldfriedhof auf den Dickenberg Dort und alternativ an der Barbarakirche sind Parkmöglichkeiten vorhanden. Eine Rucksackverpflegung ist ratsam.

Die GPX-Datei gibt es hier zum download und auch bei Komoot.

 

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Neuigkeiten

Beach Boule Open 2024“: Freie Plätze verfügbar

Die "Beach Boule Open" um den "S-Kreissparkassen-Cup 2024" rücken näher, und die begehrten Startplätze werden knapp. Während sich die meisten Teams bereits Mitte März ihre Plätze gesichert haben, sind noch immer vereinzelt Startplätze an verschiedenen Spieltagen für das beliebte Boule-Turnier am Ibbenbürener Aasee-Strand verfügbar. Mit maximal 320 gemeldeten Teams, gehören die „Beach Boule Open“ zu den größten Turnieren der Region.

Mit vereinfachten Regeln, ähnlich wie beim Eisstockschießen, ist dieses Turnier für Jedermann geeignet. Auch absolute Anfänger sind herzlich willkommen da der Fokus auf dem Spielspaß und Gemeinschaft liegt.

Interessierte können sich noch immer Startplätze sichern. Die Anmeldegebühr beträgt 30,- € pro Team (3-6 Personen). Den Vorverkauf und die Abwicklung über das Reservierungssystem organisiert auch in diesem Jahr die Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH.

Veranstalter des Turniers: ibbgoesbeach Eventmanagement GmbH

Der Zugang zum Reservierungssystem ist unter www.ibbshop.de zu finden.

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Innenstadtflohmarkt am 25. Mai 2024 in Ibbenbüren

Die Veranstaltungsagentur H&H Trödelmärkte aus Osnabrück lädt alle Interessierten herzlich ein, am beliebten Frühjahrsflohmarkt teilzunehmen. Die Veranstaltung findet, anders als die regelmäßigen Besucher*innen und Verkäufer*innen gewohnt sind, nicht turnusgemäß am 1. Samstag im Mai in der Fußgängerzone zwischen dem Neumarkt und dem Unteren Markt statt, sondern musst auf Grund des Einlaufs der „Riesenbecker SIXDAYS“ am 4. Mai, auf Samstag, den 25. Mai 2024 ausweichen.

Der Flohmarkt bietet eine ideale Gelegenheit, um „Trödel“-Schätze aus Keller, Kinderzimmer, Kleiderschrank, Dachboden oder Neuware anzubieten. Jeder ist willkommen, sich mit einem Stand zu beteiligen. Die Standgebühr beträgt 10,- € pro Meter für Trödel und 12,- € pro Meter für Neuware. Zusätzlich wird eine Reinigungskaution in Höhe von 15,- € pro Stand erhoben.

Interessierte können sich für weitere Informationen und zur Anmeldung von Standplätzen gerne per E-Mail an hungmarkt@gmail.com oder telefonisch unter Tel. 0175 9859999 an den Veranstalter wenden.

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Kreativmarkt im Alten Posthof am 11. Mai

Am 11. Mai heißt es wieder: Handgemachte Unikate statt Massenware. Der Alte Posthof verwandelt sich endlich wieder in ein Kunstparadies. Von 10 bis 17 Uhr lädt der Markt Besucherinnen und Besucher jeden Alters dazu ein, die vielfältige Welt des Kunsthandwerks zu entdecken.

Mit zahlreichen Ausstellenden aus der ganzen Region bietet der Kreativmarkt in Ibbenbüren eine breite Palette von handgefertigten Kunstwerken, einzigarten Handarbeiten und originellen Kreationen. Hier lässt sich sicherlich das perfekte Geschenk zum Muttertag finden.

Standplätze können unter https://www.eventbrite.de/e/839954726197?aff=oddtdtcreator gebucht werden.Für weitere Informationen können Sie uns telefonisch erreichen unter 05451 / 5454-540 oder per Mail unter info@stadtmarketing-ibbenbueren.de

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