300 Jahre Stadtrechte: Politische Weichenstellungen "von oben" machen Ibbenbüren zur Stadt

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Ort: Saal des Kulturhauses, Oststraße 28 | Veranstalter: vhs Ibbenbüren

Es waren politische Entscheidungen des preußischen Königs in Berlin, die Ibbenbüren in das preußische Staatsgebiet einbezogen (1702), das vormalige Kirchdorf zur Akzisestadt erhoben (1724) und mit Magistrat und Budget (1744) ausstatteten. In seinem Vortrag wird Siegfried Rauer auf die handelnden Personen, ihre Interessen und die Spannungen zwischen Berliner Vorgaben und Ibbenbürener Anliegen eingehen. Dabei bezieht er sich auf Dokumente, die er 1988 im damaligen Staatsarchiv der DDR in Merseburg fand und auswertete. Mit der Einführung des "Rathäuslichen Wesens" wird Ibbenbüren endgültig Teil preußischer Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik.

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