„Kunst trifft Bergbau“: Ausstellung noch bis Ende Mai im Rathaus Ibbenbüren zu besichtigen

Bilder laden zum Entdecken und Interpretieren ein

Noch bis Donnerstag, 31. Mai, ist im Foyer des Ibbenbürener Rathauses die Ausstellung „Kunst trifft Bergbau“ zu sehen. Die Wanderausstellung, die hintereinander in den Kohlekommunen des Tecklenburger Landes gezeigt wird, fügt dem schicht:ende-Jahresprogramm eine ausgefallene Note hinzu.

Hintergrund der Exposition: Schüler von Kunst-Grundkursen am Ibbenbürener Johannes-Kepler-Gymnasium haben im vergangenen Jahr bei Besuchen auf der Zeche und untertage eine Vielzahl von Fotografien angefertigt – und im Anschluss hieraus eigene Kunstwerke geschaffen. Mal hyperrealistisch, mal abstrakt näherten sie sich den fotografischen Vorlagen, wobei sie sich an den Arbeitsweisen der Künstler Gerhard Richter und Christian Boltanski orientierten.

In Zusammenarbeit mit dem Knappenverein Tecklenburger Land entstand aus einer Auswahl der Werke der diesjährige „Knappenkalender“. Doch umfasste der Fundus der Arbeiten weitaus mehr Anregendes, als in das Papierwerk Eingang finden konnte.

„Im Fokus der Idee zu diesem Projekt stand, Erinnerung festzuhalten“, erläutert Kunstlehrerin Evelyn Renken den Ansatz der künstlerischen Unternehmung. Die Verbundenheit vieler Menschen in der Region mit dem hiesigen Bergbau lag von Anfang an auf der Hand, gab den Anstoß – und die Tatsache, dass die Geschichte des Bergbaus in der Kohleregion Ibbenbüren Ende Dezember dieses Jahres endet. „Was ist subjektiv auf den Bildern zu sehen? Das war die Fragestellung, die uns bewegte“, erläutert Renken. Die Ausstellungsstücke laden somit nicht nur zum Entdecken ein, sondern darüber hinaus zum individuellen Interpretieren.

Die Ausstellung „Kunst trifft Bergbau“ ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

 

Zurück