Auf den Spuren der Tödden

Folgen Sie auf dem Töddenland-Radweg über 122 km den Spuren der „Tödden“ oder Tüötten“. Das waren ehemalige Wanderkaufleute, die im 17. bis 19. Jahrhundert mit ihren Leinenrollen oder anderen Waren auf dem Rücken bis in die Niederlande zogen, um ihre Produkte zu verkaufen und aus denen so bekannte Firmen wie C & A und Hettlage hervorgegangen sind.

Der Weg führt Sie durch das nördliche Münsterland / Tecklenburger Land in Nordrhein-Westfalen und durch das südliche Emsland in Niedersachsen. An 22 „Tödden-Stationen“ erfahren Sie Interessantes über die Lebensweise und das Wirken der ehemaligen Leinenhändler.

Landschaftlich erkunden Sie das hügelige Schafberg-Plateau bei Mettingen, Ibbenbüren und Recke ebenso wie flache Heide- und Moorlandschaften in Hopsten und im südlichen Emsland. Auch spannende Ausflugsziele wie die Dörenther Klippen, den Saller See, das Heilige Meer, ein Schwefelbad und ein Tüöttenmuseum finden Sie entlang der Strecke.

Lassen Sie sich von der Geschichte und Tradition der wandernden Kaufleute und von dem Reiz der Anliegerorte Ibbenbüren, Hopsten, Mettingen, Recke sowie Freren, Beesten und Schapen inspirieren.

Rundtour auf den Spuren der Tödden

Wir haben für Sie eine Tour auf dem etwa 122 km langen „Töddenland-Radweg“ durch das Münsterland und das südliche Emsland zusammengestellt. Start- und Zielpunkt Ihrer Tour ist Ibbenbüren. Nach einer Übernachtung bei einem der Ibbenbürener Gastgeber starten Sie ausgeruht Ihre Radtour auf dem Töddenland-Radweg. Die zweite Nacht verbringen Sie im südlichen Emsland und radeln dann auf der zweiten Etappe zurück nach Ibbenbüren und treten die Rückreise an.

Programmdauer:

3 Tage / 2 Übernachtungen
Termine: ganzjährig
Teilnehmerzahl: ab 2 Pers.

Leistungen:

3 Tage / 2 Tagesetappen mit je ca. 60 km Länge
2 x ÜF in 3- und 4-Sterne Hotels oder guten Gasthöfen
Kartenmaterial

Preis pro Person im DZ: 105,- Euro

Töddenland-Radweg für Schnellstarter

Folgen Sie auf 122 Kilometern den Spuren der Tödden durch das Münsterland und das südliche Emsland. Start- und Zielpunkt Ihrer Tour ist im südlichen Emsland. Gleich nach Ankunft starten Sie mit der ersten Etappe auf dem Töddenland-Radweg. Am Abend übernachten Sie bei einem der Ibbenbürener Gastgeber, bevor Sie am folgenden Tag die zweite Etappe zurück zu Ihrem Ausgangspunkt radeln und die Heimreise antreten.

Programmdauer:

2 Tage / 1 Übernachtung
Termine: ganzjährig
Teilnehmerzahl: ab 2 Pers.

Leistungen:

2 Tage / 2 Tagesetappen mit je ca. 60 km Länge
1 x Übernachtung/Frühstück
Kartenmaterial

Preis pro Person
Im   *** Hotel: 68,- Euro
Im **** Hotel: 87,- Euro

Bei allen Touren als zusätzliches Bonbon buchbar:

Auf den Spuren der Tödden
Führung zu den Töddenhäusern in Recke mit Erläuterung der Töddengeschichte,
anschließend Kaffeetrinken im Heimat- und Korbmuseum „Alte Ruthemühle“
Preis pro Person: ab 9,- €
Dauer: ca. 1 Stunde, ganzjährig buchbar für Gruppen von 4 bis 10 Personen
 
Kaffeekränzchen mit Führung im Heimathaus Ibbenbüren mit Kuchen und Kaffee satt.
Preis pro Person: 6,50 €
Veranstalter: Verein für Heimat- und Brauchtumspflege Ibbenbüren e. V.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
ganzjährig buchbar für Gruppen ab 15 Personen
Buchung: Tourist-Information Ibbenbüren, Tel. 05451/5454540
 
Weitere zubuchbare Extras:
Halbpension
Verlängerungsnacht
Leihrad
Gepäcktransfer
Halbpension
Einzelzimmer

Weitere Infos auf Anfrage.

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Neuigkeiten

Die Kunsthandwerker kommen in die Innenstadt

Mit dem Neustart im Kulturbereich, startet auch die Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH in den Sommerferien mit den ersten Aktionen in der Innenstadt. Zu weiteren Belebung der Fußgängerzone werden vom 10. Juli bis zum 14. August 2021, immer samstags von 10 bis 18 Uhr, diverse Kunsthandwerker*innen ihre handgefertigten Waren präsentieren und zum Verkauf anbieten.

„Wir wollen das ohnehin starke Angebot des Ibbenbürener Einzelhandels durch diese Produktgruppe ergänzen und weitere Anreize schaffen den Weg in das ‚Kaufhaus Ibbenbüren‘ zu suchen. Bei den Kunsthandwerker*innen sind wir sofort auf offene Ohren gestoßen. Diese haben schließlich seit Oktober kaum Märkte, auf denen sie ihre Erzeugnisse anbieten können“, erzählt Silke-Hilscher-Millich, Mitarbeiterin der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH. Hilscher-Millich weiter: „Durch Corona sind die Möglichkeiten Veranstaltungen im öffentlichen Raum durchzuführen, stark eingeschränkt bzw. mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Sowohl personell als auch finanziell. Wir haben nun einen gesunden Mittelweg gefunden, die Innenstadt dennoch bespielen zu können“.

„Das Konzept der kreativen Samstage sieht vor, dass wöchentlich eine begrenzte Anzahl verschiedener Kunsthandwerker durch die Innenstadt rotiert. Darüber hinaus wird es an verschiedenen Stellen der Innenstadt sowohl musikalische, als auch künstlerische Darbietungen zu entdecken geben“, erklärt Sebastian Ilger, ebenfalls Mitarbeiter des Stadtmarketings, das Vorhaben. Das Rahmenprogramm wird gefördert durch die Kreissparkasse Steinfurt.

An folgenden Samstagen, jeweils von 10 bis 18 Uhr, besuchen die Kunsthandwerker die Ibbenbürener Innenstadt: 10.07., 17.07., 24.07., 31.07., 07.08., 14.08.

Bei Fragen stehen die Mitarbeiter der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH gern zur Verfügung unter Tel. 05451 54 54 50 oder info@stadtmarketing-ibbenbueren.de

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"mittwochs draußen": Musik, Theater und Akrobatik im Aaseebad

„mittwochs draußen“ ist eine unterhaltsame Mischung aus Musik, Literatur, Theater und Akrobatik. Nach der digitalen Version im vorigen Jahr laden der Kulturmotor e.V., die Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH und der Fachdienst VHS und Kultur der Stadt Ibbenbüren in den Schulferien wieder zu Live-Veranstaltungen ein. Da wegen der Corona-Pandemie noch Einschränkungen bestehen, kann kein Wechsel der Aufführungsorte erfolgen. Nach einigen Absprachen erwies sich das Aaseebad als geeignete Location für die sechs Abende mit einem abwechslungsreichen Angebot für alle „Daheimgebliebenen“. Der Zutritt erfolgt auf der Rückseite an der Schranke.

Zum Auftakt am 7. Juli erwartet die Zuschauer eine artistische Verfolgungsjagd mit dem Duo „elabö - Zirkus und Theater“. Bei der ausgefeilten Choreografie von Anne Holdik und Mitja Averhoff geht es turbulent zu. Als Referenz an das von der Bundesregierung ausgerufene Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gastiert am 14. Juli der „Lauschsalon“ in Ibbenbüren. Die Schauspielerin Anja Bilabel wird mit ihrer Lesung von Texten jüdischer Autoren die Zuhörer auf eine Reise in eine fremde, aber auch lebendige Kultur entführen. Begleitet wird sie von einem Ensemble der Musikschule Ibbenbüren.

Toni Geiling ist als Geiger, Gitarrist, Liedermacher und Komponist einem breiten Publikum bekannt. Am 21. Juli wird er Drachen, Spiegeleier, Meeresnixen und einen geheimnisvollen Turm zum Leben erwecken. „Die Exen“ sind eine Gruppe freischaffender Puppenspielerinnen. Sie führen mit Handpuppen am 28. Juli den „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare auf, der wie geschaffen für eine romantische Nacht unter lauschigen Bäumen zu sein scheint. Doch Vorsicht: Der Bühnenklassiker ist prall gefüllt mit Eifersucht, Versöhnung und Zauberei. Ein kleiner Geniestreich ist dem Schauspieler Peter Trabner mit seinem Theaterstück „Der Tod des Empedokles“ gelungen. Spitz pointiert nimmt er am 4. August die Konsumgesellschaft der westlichen Welt aufs Korn, ohne belehrend zu sein.

Den Abschluss der diesjährigen Serie „mittwochs draußen“ gestaltet am 11. August die Band „Visa“ mit Musikerinnen und Musikern unterschiedlicher kultureller Herkunft aus Syrien, Libanon, Iran und Armenien. Sie präsentieren Musik aus verschiedenen Kulturen des Nahen Ostens. Ali Alyousef kam nach seiner Flucht mit seiner Familie nach Ibbenbüren und besuchte hier die Musikschule, bevor er zum Studium nach Osnabrück ging.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Wegen der notwendigen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung ab dem 30. Juni 2021 unter www.eventbrite.de mittwochs_draußen erforderlich.

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Neuer Pocket-Guide zeigt die schönsten Picknickplätze in Ibbenbüren

Ein Picknick in schöner Natur ist der Höhepunkt einer jeden Wanderung oder Radtour. Ob im Wald, am See, auf einer Wiese oder in der Stadt – im Münsterland und selbstverständlich auch in Ibbenbüren findet mit Sicherheit jeder seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz für ein Picknick mit seinen Lieben.

Kostenloser Pocket-Guide erhältlich

In dem neuen Pocket-Guide „Dein Picknick im Münsterland“ hat Münsterland e. V. nun eine Auswahl der schönsten Picknickplätze in der Region sowie regionale Rezepte und praktische Tipps rund um das Thema Picknick zusammengestellt. Unter den zwölf Vorschlägen befinden sich so malerische Orte wie die Rieselfelder in Münster oder die Wacholderheide in Telgte ebenso wie kultivierte Plätze an der Burg Hülshoff oder in der Kunsthalle Hense in Gescher. Etwas ganz Besonderes sind natürlich Picknickplätze direkt am Wasser, zum Beispiel am Ibbenbürener Aasee. Dort kann man sein Picknick sogar auf dem See genießen, denn unsere beliebte Aasee-Liege steht direkt im Wasser, ist aber dank Trittsteinen trockenen Fußes zu erreichen.

Weitere Picknickplätze im Münsterland gibt es auf www.picknick-muensterland.com. Infos zu den schönsten Picknickplätzen in Ibbenbüren sowie Tourentipps für die nächste Wanderung oder Radtour sind zudem auf der Homepage der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH im Bereich ibbAktiv unter „Ausflugsziele“ zu finden. Für alle, die ihren Picknickkorb nicht selber packen möchten, ist in der Tourist-Information Ibbenbüren oder im Hofladen Löbke ein „Ibbenbürener Radler-Ricknick“ erhältlich – stylisch verpackt in der Holz-Picknickkiste des Münsterlandes.

Den Pocket-Guide „Dein Picknick im Münsterland“ gibt es online als PDF-Datei unter https://www.stadtmarketing-ibbenbueren.de/ibbaktiv/ausflugsziele/unsere-picknickplaetze.html und in gedruckter Form kostenlos in der Tourist-Info Ibbenbüren im Kulturhaus in der Oststraße 28. Diese hat von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

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