Motorradmuseum

Das Motorrad-Museum ist ein Ausflugsziel, das nicht nur die Motorrad-Fans begeistert. Ob Tourenmaschine oder rassiges Sportmodell, ob Fahrrad mit Hilfsmotor oder schnelle Rennmaschine, die Fahrzeuge im Motorrad- Museum befinden sich in fahrbereitem Originalzustand und warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Das Spektrum der ausgewählten Fahrzeuge reicht vom 1882 hergestellten Hochrad bis zum schwersten Motorrad deutscher Fertigung, der Münch Mammut 1200 TTS. Reinschauen lohnt sich!
 
Öffnungszeiten:  
April bis Oktober: 
samstags 14:00 - 18:00 Uhr, sonn- und feiertags 10:00 - 18:00 Uhr
Eintrittspreise: Erw. 4,00 Euro, Kinder 6 - 14 J.) 2,00 Euro
Führungen für Gruppen ab 10 Personen auch außerhalb der Öffnungszeiten
Anschrift: Markweg 26, 49479 Ibbenbüren
Telefon: 05451/6454

Bergbaumuseum

Möchten Sie eine geschichtliche Führung erleben, bei der eine Sammlung von Stücken der 500 Jahre alten Bergbautradition eines der tiefsten Bergwerke Europas präsentiert wird? – Dann besuchen Sie das Bergbaumuseum in Ibbenbüren. Außerdem werden auch Fundstücke längst versunkener Welten und ein breites Spektrum von Fossilien aus dem Bergwerk präsentiert. Egal ob groß oder klein, der Spaß ist für jeden dabei.

Öffnungszeiten:
Im Winterhalbjahr bleibt das Museum angemeldeten Gruppen vorbehalten. Interessenten sind eingeladen, sich telefonisch anzumelden und einen Besichtigungstermin, verbunden mit einer Führung, zu vereinbaren.
Im Sommerhalbjahr, von Mai bis September, ist das Museum an jedem zweiten und vierten Samstag im Monat von 14 bis 16:30 Uhr geöffnet. Zusätzlich Tage der offenen Tür jeweils am zweiten Sonntag im März und ersten Sonntag im November von 10 bis 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei.
 
Anschrift: Osnabrücker Str. 112, 49477 Ibbenbüren 
Tel. 05451/899617

Fahrzeug- und Technikmuseum

Das Fahrzeug- und Technikmuseum auf dem ehemaligen Gelände der Feuerwache Ibbenbüren zeigt einen Überblick der Fahrzeugentwicklung ab ca. 1920. Historischer Zweiräder, Autos und Schnittmodelle - ca 110 Exponate aus verschiedenen Epochen sind zu bewundern. Für die Oldtimerfans gibt es die Möglichkeit, den Fachleuten über die Schulter zu schauen sowie Tipps und Erfahrungen auszutauschen.

Öffnungszeiten und Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Absprache.
 
Anschrift: Püsselbürener Damm 23, 49477 Ibbenbüren
Kontakt: Manfred Jesse, Tel 01702/722321, Email: manfred.jesse@gmx.net 

Stadtmuseum

Im Stadtmuseum Ibbenbüren können Sie die Lebensart und Wohnkultur der Gründerzeit besichtigen. Unter anderem werden prächtige Stuckdecken, Luxusmöbel aus der Jahrhundertwende, historische Prunköfen und viele Ibbenbürener Exponate gezeigt. Sonderausstellungen runden das Konzept des Stadtmuseums ab. Erlebnisführungen für Kinder und Gruppenführungen sind nach Absprache möglich.

Öffnungszeiten: 
sonntags 15:00 - 18:00 Uhr
Eintritt frei, Ausnahme: Ausstellungen
Anschrift: Breite Str. 9, 49477 Ibbenbüren
Telefon: 05451/5047795

Willy-Hellermann-Museum

Das Willy- Hellermann- Museum präsentiert Ihnen über 1500 Tierpräparate, die Sie hautnah erleben können. Wer hatte schon mal die Gelegenheit, einem großen Wildschwein gegenüber zu stehen oder einen Fuchs dabei zu beobachten, wie er auf einen Maulwurf springt? Dies ist im Willi-Hellermann-Museum am Kraftwerk in Ibbenbüren möglich.

 

Öffnungzeiten:
jeden 1. Sonntag im Monat: 11:00 - 17:00 Uhr, Gruppenpreise und -termine nach Vereinbarung
Eintritt: Erw. 3,00 Euro, Jug. 1,00 Euro, Kinder frei
Anschrift: Schwarzer Weg 25, 49479 Ibbenbüren
Telefon: 05454/386
Email: whm@lernort-natur-steinfurt.de

Weitere Informationen zu den Ibbenbürener Museen erhalten Sie in unserer Tourist-Information. Wir beraten Sie gern!

Neuigkeiten

Ein Ende – und ein Neuanfang: Das Preußendenkmal zieht vom Neumarkt in den Heldermannpark

Festgemauert in der Erden steht es seit 35 Jahren auf dem Neumarkt, dem Platz zur Zier. Beziehungsweise: Es stand dort. Vergangenheitsform. Denn mit dem heutigen Montag, 11. März, hat das Ibbenbürener Preußendenkmal die Reise an seinen neuen Standort im Heldermannpark angetreten.

An diesem nieseligen und schneidend kalten Morgen ist im Auftrag der Stadt Ibbenbüren ein Abbaukommando des Hörsteler Restaurierungsunternehmens Paetzke auf dem Neumarkt angerückt. Dessen Arbeitsliste für diesen Tag: das Denkmal von seinem Sockel trennen, es abtransportieren, die Steine des Sockels lösen und ebenfalls entfernen. Schritt eins des Umzugsunternehmens.

Schritt zwei, eine Zwischenstation, erläutert Werner Paetzke, Seniorchef des beauftragten Fachunternehmens: „In diesem Fall wird keine Restaurierung vorgenommen, sondern etwas, das wir museale Aufarbeitung nennen“, gibt er zu Protokoll. Bedeutet: Moosspuren etwa werden beseitigt, alles etwas aufpoliert. Die markanten Weltkriegsschäden am Korpus des Preußendenkmals – Einschüsse, Absplitterungen – allerdings bleiben erhalten, werden nicht retuschiert oder ausgebessert. Das Denkmal soll seine historischen Spuren nicht leugnen, soll authentisch bleiben, auch an seinem künftigen Platz im Park.

Das fast 120 Jahre alte Relikt der wilhelminischen Epoche nötigt Fachmann Paetzke, während das Kernstück mit aufgesetzter Krone auf einen Transporter verladen wird, gehörigen Respekt ab: „Schon der Sockel aus Sandstein ist stabil. Da ist nichts dran. Alles ist gut erhalten“, freut er sich. Gleiches gilt für den eigentlichen Denkmalkörper: „Der ist in einem wirklich guten Zustand“, gibt er eine schnelle Expertise. Das Preußendenkmal ist somit kein restauratives Sorgenkind, eher ein rüstiges, überdies unverwüstliches Stück Geschichte. Immerhin hat es das formelle Ende des Staates Preußen 1947 um volle 72 Jahre so locker wie wohlbehalten überlebt. Von kleinen Blessuren abgesehen.

Freude bereiten Werner Paetzke zudem Details der Denkmalgestaltung, auf die sein fachmännisches Auge während des Verladens fällt. „Sehen Sie“, deutet er auf den Bereich unter der Krone an der Spitze. „Die Krone ist nicht einfach auf glatten Stein gesetzt – sie lagert auf einem nachempfundenen Samtkissen. Und sogar eine Troddel des Kissens ist noch erhalten.“ Man merkt: Es wird ihm eine Freude sein, dieses Zeugnis der Ibbenbürener Stadtgeschichte für die Zeit der Aufarbeitung in seiner Werkstatt zu beherbergen.

Geschaffen wurde das Ibbenbürener Preußendenkmal von dem münsterschen Bildhauer August Schmiemann (1846-1927), laut Verzeichnis des Stadtmuseums Ibbenbüren aus rotem Wesersandstein aus Karlshafen. Auftraggeber war das damalige Amt Ibbenbüren. Die Inschrift des Denkmals deutete von Beginn an auf die 200-jährige Zugehörigkeit der Obergrafschaft Lingen zum Königreich Preußen als Anlass für seine Aufstellung hin. Zu Ostern des Jahres 1902 bezog es seinen ersten Standort auf dem Oberen Markt. 1924 wanderte es an die Münsterstraße, vor die Werthmühle. 1984 wurde es schließlich Teil des Neumarkt-Ensembles.

Bis das Preußendenkmal jetzt im Heldermannpark eine neue Bleibe findet, gilt es nicht nur am Denkmalkorpus selbst, sondern ebenso am Ex-Standort Neumarkt einiges zu erledigen. Fernando Quiroga, der als Mitarbeiter der städtischen Abteilung für Straßenbau das Projekt begleitet, reißt den Zeitplan ab: Am Mittwoch dieser Woche, 13. März, passiert wegen des Wochenmarktes auf dem Neumarkt nichts. Am Tag darauf steht der Abbruch des Fundamentes an. Am Freitag, 15. März, ist marktbedingt wieder Pause. Am Montag, 18. März, rücken dann erneut Bauarbeiter an, um binnen zwei Tagen die Fläche des ehemaligen Denkmalstandortes auszupflastern.

Während ein kalter Wind den Neumarkt ungemütlich macht und der Transporter mit dem auf der Ladefläche festgeschnallten Preußendenkmal in Richtung Werkstatt aufbricht, hält Quiroga eine verschweißte Metallröhre in der Hand. Sie war in das Denkmal eingelassen und beinhaltet, wie er vermutet, historische Dokumente, wohl auch Münzen aus der Zeit der Erstaufstellung. Auch der metallene Behälter wird einen neuen Platz im Heldermannpark finden, zusammen mit dem Preußendenkmal – „und wohl auch mit neuen Dokumenten und Münzen“, vermutet Fernando Quiroga. Beigaben der neuen Zeit für das Zeugnis alter Zeit.

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Faszination Erdgeschichte - Faszination Dörenther Klippen:

Der Natur- und Geopark TERRA.vita gehört mit Recht zu den UNESCO-Geoparks, denn in dem etwa 1.500 Quadratkilometer großen Naturparkgebiet sind 300 Millionen Jahre Erdgeschichte nahezu lückenlos dokumentiert. Ein geologisches Highlight im Naturparkgebiet und eines der markantesten Ausflugsziele im Teutoburger Wald und im Münsterland sind die Dörenther Klippen und das „Hockende Weib“.

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