Kino

Schöne, fröhliche, spannende, gruselige oder einfach nur vom Alltag weit entfernte Stunden können Sie im Apollo-Kino erleben. Das Kino bietet auf seinen 12 bis 63 m² großen Leinwänden ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Nehmen Sie Platz auf einem der komfortablen Sessel und genießen Sie bei einer Tüte Popcorn modernste 3D- Digital-Technik im Apollo-Kino Center Ibbenbüren.

www.apollo-kino.de

 

QUASI SO - Theater e.V.

Sei es Sprechtheater oder Musik - die freie Theatergruppe Quasi So wird Sie mit ihrem abwechslungsreichen Programm begeistern. In dem eigenen Veranstaltungshaus „Schauburg“ präsentieren die Darsteller jedes Alters „hausgemachte“ Kultur von ernsten und heiteren über lange und kurze bis hin zu sanften und bissigen Stücken. Bei einem Besuch des Theaters im Herzen der Ibbenbürener Innenstadt wird Ihnen das Quasi So beweisen, dass Theaterbegeisterung nicht nur auf der Bühne stattfinden muss.

Karten sind unter anderem an der Touristinformation zu erhalten.

Das Programmheft 2016 des Quasi So-Theaters ist in der Tourist-Information und hier in unserem Mediacenter erhältlich.

www.quasiso.de/

Kulturspeicher

Sie sind Kunst und Kultur begeistert? Dann ist ein Besuch beim Kulturspeicher Dörenthe genau das Richtige für Sie. Der alte Getreidespeicher, ein Schmuckstück im Dörenther Hafen am Dortmund-Ems-Kanal, bietet zahlreiche kulturelle Veranstaltungen durch ein stetig wechselndes Programm. Neben musikalischen Veranstaltungen, Kunstausstellungen und Theateraufführungen können Sie auch an Workshops und Lesungen teilnehmen.

www.kulturspeicher-doerenthe.de

Pink Pop e.V. / JKZ Scheune / Jugendkunstschule

Die Förderung junger Musiker und Künstler steht im Zentrum aller Aktivitäten des Pink Pop e.V., welcher Sie zum Mitmachen bei zahlreichen Programmen, Projekten und Angeboten einlädt.

„Von, für und durch Jugendliche“ lautet das Motto des Jugendkulturzentrums Scheune. Die Einrichtung des Pink Pop e.V. bietet Ihnen ein gemütliches Café und eine vielfältige Reihe von Arbeitsgruppen. An Kursen in den Bereichen Musik, Kunst, Theater, Tanz und Medien können Sie bei der Jugendkunstschule des Pink Pop e.V. teilnehmen. Nicht nur die kreative Förderung sondern auch die Identitätsentwicklung von Kindern und Jugendlichen stehen hier im Fokus.

www.pinkpop.de

Kulturprogramm

Genießen Sie spannende Theaterabende oder lachen Sie bis die Lachmuskeln wehtun. Bei dem breiten Angebot an kulturellen Veranstaltungen des Fachdienstes Kultur kommen Sie bestimmt auf Ihre Kosten. In den Veranstaltungshäusern „Bürgerhaus“ und „Schauburg“ können Sie zwischen Theatern, Kabarett, Konzerten und Kindertheatern wählen und Ihr persönliches Kulturprogramm durch Abonnements oder Einzelkarten zusammenstellen.

Das Heft mit dem Kulturprogramm finden Sie in der Tourist-Information oder hier als Download in unserem Mediacenter.

www.ibbkultur.de

Neuigkeiten

Ein Ende – und ein Neuanfang: Das Preußendenkmal zieht vom Neumarkt in den Heldermannpark

Festgemauert in der Erden steht es seit 35 Jahren auf dem Neumarkt, dem Platz zur Zier. Beziehungsweise: Es stand dort. Vergangenheitsform. Denn mit dem heutigen Montag, 11. März, hat das Ibbenbürener Preußendenkmal die Reise an seinen neuen Standort im Heldermannpark angetreten.

An diesem nieseligen und schneidend kalten Morgen ist im Auftrag der Stadt Ibbenbüren ein Abbaukommando des Hörsteler Restaurierungsunternehmens Paetzke auf dem Neumarkt angerückt. Dessen Arbeitsliste für diesen Tag: das Denkmal von seinem Sockel trennen, es abtransportieren, die Steine des Sockels lösen und ebenfalls entfernen. Schritt eins des Umzugsunternehmens.

Schritt zwei, eine Zwischenstation, erläutert Werner Paetzke, Seniorchef des beauftragten Fachunternehmens: „In diesem Fall wird keine Restaurierung vorgenommen, sondern etwas, das wir museale Aufarbeitung nennen“, gibt er zu Protokoll. Bedeutet: Moosspuren etwa werden beseitigt, alles etwas aufpoliert. Die markanten Weltkriegsschäden am Korpus des Preußendenkmals – Einschüsse, Absplitterungen – allerdings bleiben erhalten, werden nicht retuschiert oder ausgebessert. Das Denkmal soll seine historischen Spuren nicht leugnen, soll authentisch bleiben, auch an seinem künftigen Platz im Park.

Das fast 120 Jahre alte Relikt der wilhelminischen Epoche nötigt Fachmann Paetzke, während das Kernstück mit aufgesetzter Krone auf einen Transporter verladen wird, gehörigen Respekt ab: „Schon der Sockel aus Sandstein ist stabil. Da ist nichts dran. Alles ist gut erhalten“, freut er sich. Gleiches gilt für den eigentlichen Denkmalkörper: „Der ist in einem wirklich guten Zustand“, gibt er eine schnelle Expertise. Das Preußendenkmal ist somit kein restauratives Sorgenkind, eher ein rüstiges, überdies unverwüstliches Stück Geschichte. Immerhin hat es das formelle Ende des Staates Preußen 1947 um volle 72 Jahre so locker wie wohlbehalten überlebt. Von kleinen Blessuren abgesehen.

Freude bereiten Werner Paetzke zudem Details der Denkmalgestaltung, auf die sein fachmännisches Auge während des Verladens fällt. „Sehen Sie“, deutet er auf den Bereich unter der Krone an der Spitze. „Die Krone ist nicht einfach auf glatten Stein gesetzt – sie lagert auf einem nachempfundenen Samtkissen. Und sogar eine Troddel des Kissens ist noch erhalten.“ Man merkt: Es wird ihm eine Freude sein, dieses Zeugnis der Ibbenbürener Stadtgeschichte für die Zeit der Aufarbeitung in seiner Werkstatt zu beherbergen.

Geschaffen wurde das Ibbenbürener Preußendenkmal von dem münsterschen Bildhauer August Schmiemann (1846-1927), laut Verzeichnis des Stadtmuseums Ibbenbüren aus rotem Wesersandstein aus Karlshafen. Auftraggeber war das damalige Amt Ibbenbüren. Die Inschrift des Denkmals deutete von Beginn an auf die 200-jährige Zugehörigkeit der Obergrafschaft Lingen zum Königreich Preußen als Anlass für seine Aufstellung hin. Zu Ostern des Jahres 1902 bezog es seinen ersten Standort auf dem Oberen Markt. 1924 wanderte es an die Münsterstraße, vor die Werthmühle. 1984 wurde es schließlich Teil des Neumarkt-Ensembles.

Bis das Preußendenkmal jetzt im Heldermannpark eine neue Bleibe findet, gilt es nicht nur am Denkmalkorpus selbst, sondern ebenso am Ex-Standort Neumarkt einiges zu erledigen. Fernando Quiroga, der als Mitarbeiter der städtischen Abteilung für Straßenbau das Projekt begleitet, reißt den Zeitplan ab: Am Mittwoch dieser Woche, 13. März, passiert wegen des Wochenmarktes auf dem Neumarkt nichts. Am Tag darauf steht der Abbruch des Fundamentes an. Am Freitag, 15. März, ist marktbedingt wieder Pause. Am Montag, 18. März, rücken dann erneut Bauarbeiter an, um binnen zwei Tagen die Fläche des ehemaligen Denkmalstandortes auszupflastern.

Während ein kalter Wind den Neumarkt ungemütlich macht und der Transporter mit dem auf der Ladefläche festgeschnallten Preußendenkmal in Richtung Werkstatt aufbricht, hält Quiroga eine verschweißte Metallröhre in der Hand. Sie war in das Denkmal eingelassen und beinhaltet, wie er vermutet, historische Dokumente, wohl auch Münzen aus der Zeit der Erstaufstellung. Auch der metallene Behälter wird einen neuen Platz im Heldermannpark finden, zusammen mit dem Preußendenkmal – „und wohl auch mit neuen Dokumenten und Münzen“, vermutet Fernando Quiroga. Beigaben der neuen Zeit für das Zeugnis alter Zeit.

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Faszination Erdgeschichte - Faszination Dörenther Klippen:

Der Natur- und Geopark TERRA.vita gehört mit Recht zu den UNESCO-Geoparks, denn in dem etwa 1.500 Quadratkilometer großen Naturparkgebiet sind 300 Millionen Jahre Erdgeschichte nahezu lückenlos dokumentiert. Ein geologisches Highlight im Naturparkgebiet und eines der markantesten Ausflugsziele im Teutoburger Wald und im Münsterland sind die Dörenther Klippen und das „Hockende Weib“.

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