Touren entspannt genießen: Fahrrad- und Wanderbus F10 und Rad- und Wandertaxi

Radel- und Wanderfreunde, die auch einmal längere Strecken mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen möchten, können sich auf den Saisonstart für den Fahrrad- und Wanderbus F 10 der Regionalverkehrs Münsterland GmbH freuen. Dieser ist vom 1. Mai bis zum 3. Oktober an Sonn- und Feiertagen wieder von Osnabrück bis Hörstel unterwegs und erleichtert die Tourenplanung für Outdoorfans ganz erheblich.

Sonn- und feiertags vom Torfmoorsee über Ibbenbüren nach Osnabrück

Die Buslinie führt ab Osnabrück über Westerkappeln, Mettingen, Ibbenbüren, Riesenbeck und Bevergern bis zum Torfmoorsee in Hörstel. Ibbenbüren ist mit zehn Haltestellen an die Strecke angebunden, darunter die Haltestellen „Busbahnhof“, „Werthmühle“, „Sommerrodelbahn“ und „NaturaGart“ – beliebte Ausgangspunkte für Radfahrer, die eine Etappe auf der 100-Schlösser-Route, auf der Dortmund-Ems-Kanal-Route, der Hase-Ems-Tour oder auf dem Töddenland-Radweg fahren möchten. Die Haltestelle „Dörenther Berg“ sowie die Haltestelle „Altes Amtshaus“ in Bevergern empfehlen sich besonders für Wanderer, die eine der Teutoschleifen oder den Hermannsweg erkunden möchten.

Tourenvorschlag für Radler

Schon früh morgens können Radler ab dem Busbahnhof Ibbenbüren mit dem Wander- und Fahrradbus F10 nach Osnabrück fahren. Ab dem Hauptbahnhof startet dann die individuelle Radtour auf der Hase-Ems-Tour Richtung Norden. Bis Halen begleitet der Radweg den Zweigkanal Osnabrück, links abbiegend geht es dann auf der Kiebitz- und Moorroute durch die Düsterdiecker Niederung nach Recke. Der Töddenland-Radweg führt den Radler bis nach Steinbeck, die Rundroute Nr. 7 schließlich durch den Buchholz bis nach Ibbenbüren zurück. Die Radtour hat eine Länge von etwa 50 Kilometern. Hier gibt´s die GPX-Datei zu diesem Radtourentipp.

Etappenwanderung ganz einfach

Wanderer können mit dem Wander- und Fahrradbus F10 z. B. am späten Vormittag ab Ibbenbüren Busbahnhof starten und in Bevergern an der Haltestelle „Altes Amtshaus“ aussteigen. Ein Zuweg führt die Wanderer zunächst zur Schleuse Bevergern, dann auf der Teutoschleife „Bevergerner Pättken“ zur Millionenbrücke. Mit dem Hermannsweg überquert man den Mittellandkanal und gelangt auf ruhigen Waldwegen vorbei an der „Schönen Aussicht“ und der Schinkensteinhütte nach Ibbenbüren. Wer mag und noch etwas Zeit hat bis der Bus kommt, wandert noch ein Stückchen weiter und legt eine Rast an der „Almhütte“ ein. Dann geht es zur Haltestelle „Dörenther Berg“ an der Münsterstraße und der Bus bringt die Wanderer zum Ausgangspunkt zurück. Diese Etappenwanderung hat eine Länge von etwa elf Kilometern. Der Abstecher zur Almhütte verlängert die Tour um etwa zwei Kilometer. Zur GPX-Datei dieses Wandertipps geht´s hier.

Fahrradmitnahme ist kostenlos

Der Ein- und Ausstieg ist an jeder in dem Fahrplan abgebildeten Haltestellen möglich. Die geplante Tour kann mit dem Bus gestartet und zu Fuß oder mit dem Rad fortgesetzt werden. Oder man fährt eine komplette Strecke mit dem Fahrrad und mit dem Bus wieder zurück zum Ausgangspunkt. Der Fahrradanhänger hat Platz für bis zu 16 Fahrräder. Die Fahrradmitnahmen ist kostenlos. Falls es die Corona-schutzverordnung zulässt, sollten Gruppen von mehr als fünf Personen ihre Fahrt spätestens am Vortag bis 12.00 Uhr bei der RVM in Ibbenbüren unter 05451/94 28 46 anmelden.  

Ein kostenloser Flyer für den Wander- und Fahrradbus F10 steht hier zum Download zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter www.rvm-online.de.

Rad- und Wandertaxi

Mit unserem örtlichen Partner Strier Reisen können Sie Ihren Wander- und Fahrradurlaub in Ibbenbüren überall entspannt genießen. Das Strier-Fahrrad-Taxi bringt Sie bequem uund sicher mit Ihren maximal acht Fahrrädern zurück zum Hotel oder übernimmt auch den Transport von Ihrem Heimatort zu Ihrem Hotel in Ibbenbüren. Mit dem Strier-Wandertaxi werden Sie nach Ihrer Wanderung zurück zu Ihrem Hotel oder zu einem neuen Startpunkt gebracht - eine ideale Serviceleistung auch für unverhergesehene Ereignisse.

Weitere Infos, Preise und Buchung:

Strier Reisen & Taxi Strier

Bäumerstraße 9

49477 Ibbenbüren

Telefon 05451 91020

www.strier.de

Zurück

Neuigkeiten

Vorbereitung – Herzblut – Vorfreude: Es wird viel geboten

Kulturprogramm für die Saison von September 2022 bis April 2023

Diesem Programm sieht man an, was in ihm steckt: nämlich jede Menge Vorbereitung, jede Menge Herzblut und jede Menge Vorfreude. Bettina Kleingünther, Leiterin des städtischen Fachdienstes Volkshochschule und Kultur und Geschäftsführerin der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH sowie Silke Hilscher-Millich, Prokuristin der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH, freuen sich, dass es ihnen gelungen ist, etwas richtig Hochkarätiges zusammen- und auf die Beine zu stellen. Für die Saison von September 2022 bis April 2023 des städtischen Kulturprogramms ist einiges in der Pipeline. Und die beiden Damen lassen sich schon jetzt in die Karten schauen. Gerne sogar.

20 Veranstaltungen auf der Karte

Doch zunächst zum Rahmen des kulturellen Genusses im Bürgerhaus Ibbenbüren: Nicht weniger als 20 Angebote befinden sich in der Vorbereitung, jeweils fünf davon im Theaterabonnement, dem Theaterabonnement Extra sowie im Kabarettabonnement Extra. Komplettiert wird das städtische Veranstaltungsmenü durch zwei Schulstücke („Mädchen wie die“ am 19. Oktober und „Der Trafikant“ am 22. März), das traditionelle Neujahrskonzert am 7. Januar, eine A-cappella-Show („Alte Bekannte“) am 22. September sowie den Klassiker und Im-Handumdrehen-ausverkauft-Garanten „Storno“. Letzterer soll der Popularität wegen mit mehreren Terminen über die Bürgerhausbühne gehen.

Einen kleinen Überblick gefällig? Gerne.

Im Theaterabonnement werden in der neuen Spielzeit fünf hochklassige Klassiker auf der Bühne des Bürgerhauses dargeboten:

  • Der große Gatsby (17. Oktober)
  • Hexenjagd (17. Januar)
  • Der Sturm (14. Februar)
  • Don Quijote (6. März)
  • Bekenntnisse des Hochstapler Felix Krull (28. März)

Schwer, da ein Highlight zu nennen, denn die Darstellenden bürgen allesamt für höchste künstlerische Ansprüche: „Der große Gatsby“ gezeigt vom Landestheater Detmold, „Hexenjagd“ von Euro-Studio Landgraf, William Shakespeares „Der Sturm“ („The Tempest“) in einer Aufführung des Globe Berlin, Cervantes‘ „Don Quijote“ in der Bearbeitung durch Rebekka Kricheldorf, Letzteres eine Produktion der Burghofbühne Dinslaken. Das Altonaer Theater / Kammerspiele Hamburg zeigt Thomas Manns Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ als Bühnenstück.                                                                                                                                                   

Im Theaterabonnement Extra geht es etwas weniger klassisch zu. Gespielt werden hier die folgenden Stücke:

  • Der Fall Collini (21. September)
  • Ein Mann, zwei Chefs (14. November)
  • Wunschkinder (11. Januar)
  • Alles ist erleuchtet (22. Februar)
  • Das perfekte Geheimnis (19. April)

Das klingt besonders verlockend: „Das perfekte Geheimnis“ von Paolo Genovese, als kammerspielartiger Film mit Wotan Wilke Möhring schon ein Erfolg und jetzt auf der Bühne und „Der Fall Collini“ von Ferdinand von Schirach – eine Produktion des Westfälischen Landestheaters.

Im Kabarettabonnement spielen in der neuen Spielzeit Hochkaräter wie

  • Thomas Freitag (25. November)
  • Thilo Seibel (23. Oktober)
  • Carrington-Brown (10. Februar)
  • Dave Davis (24. März)
  • das Düsseldorfer Kom(m)ödchen (21. April)

Abonnement bietet Vorteile

Da gilt es schnell zu sein, denn bei einem solchen Programm können die Karten schnell weg sein. Am besten mit einem Abo. Das hat reichlich Vorteile:

  • Sitzplatzgarantie
  • Kein Warten an der Kasse
  • Preisvorteil gegenüber Einzelkarten
  • Exklusiver Vorverkaufsstart
  • Abokarten sind übertragbar

Und als Abonnent hat man ein exklusives Vorkaufsrecht für die STORNO-Karten, denn die sind immer besonders schnell weg. Kein Wunder, die Herren sind ja nun auch absolute Spitzenklasse.

Das Theaterabo und das Theaterabo Extra kosten in der 1. Preiskategorie 100 Euro, in der 2. Preiskategorie 88 Euro und in der 3. Preiskategorie 75 Euro. Gleiches gilt für das große Wahlabonnement mit fünf Veranstaltungen. Das kleine Wahlabo mit drei Veranstaltungen kostet auf allen Plätzen 54 Euro, das Kabarettabo auf allen Plätzen 103 Euro. Die Voraussetzungen für ermäßigte Karten sind der Homepage www.stadtmarketing-ibbenbueren.de zu entnehmen.

Infos und Beratung zu den Abos gibt es bei der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH unter Telefon 05451 5454540 oder per Mail an info@stadtmarketing-ibbenbueren.de.

„Wichtig ist für die kommende Spielzeit die Mischung: Mal ist es herausfordernd und Gedanken anregend, mal macht es aber auch einfach Spaß. Das alles hat einen hohen Unterhaltungswert, und auch musikalische Aspekte kommen nicht zu kurz“, freuen sich Bettina Kleingünther und Silke Hilscher-Millich auf die neue Spielzeit. Und wahrscheinlich nicht nur sie.

Mehr
Rezertifizierung der Teutoschleifen Premiumwanderwege in Ibbenbüren

Das ist eine schöne Nachricht für die Wanderfreundinnen und – freunde in Ibbenbüren. Die beiden Ibbenbürener Teutoschleifen „Dörenther Klippen“ und „Heiliges Meer“ sind jetzt als Premiumwanderwege rezertifiziert worden. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer durfte jetzt zusammen mit seinen Amtskollegen aus Tecklenburg sowie aus Recke und Hopsten, durch deren Kommunen die beiden Wege auch führen, die Auszeichnung in Lengerich entgegennehmen.

Von Alexia Finkeldei (Tecklenburger Land Touristik) gab es reichlich Lob für die beiden Wege. Kein Wunder, denn die Teutoschleife „Dörenther Klippen“, die bei der vergangenen Rezertifizierung 2018 noch 68 Bewertungspunkte erhalten hatte, bekam jetzt 71, die Schleife „Heiliges Meer“ steigerte sich von 62 auf 65 Bewertungspunkte. „Drei Punkte mehr, das ist schon was“, so Finkeldei. „Das ist eine Leistung auf die man wirklich stolz sein kann.“ Die Schleife „Dörenther Klippen“ und der „Tecklenburger Bergpfad“ gehören mit mehr als 70 Punkten dabei zu den fünf am höchsten bewerteten Premiumwanderwegen in ganz NRW, so Finkeldei weiter. „Da muss man schon viel Erlebnispotenzial bieten.“ 50 Punkte braucht es für das Siegel.

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer würdigte vor allem das ehrenamtliche Wegemanagement, die „Wegekümmerer“, die regelmäßig die Routen überprüfen.  „Die ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Teutoschleifen kümmern, machen den großen Erfolg dieser Wanderrouten überhaupt erst möglich. Vor diesem Engagement habe ich allerhöchsten Respekt. Wir sind diesen Menschen zu großem Dank verpflichtet.“  Die Teutoschleifen seien ein Aushängeschild für die Region und natürlich auch für Ibbenbüren. „Wir haben wirklich Glück, dass wir solche Möglichkeiten zum Wandern quasi direkt vor der Haustür haben“, so der Bürgermeister weiter.

Alexia Finkeldei ergänzt, dass zusätzlich in diesem Jahr auch noch eine externe Firma die Wegweiser reinigen werde, damit die Teutoschleifen in vollem Glanz strahlen können. „Wir sind stolz darauf, dass sich alle Wege nochmal verbessert haben. Wir haben an der Qualität gearbeitet“, sagt die Geschäftsführerin der Tecklenburger Land Tourismus.

Die Teutoschleifen im Internet: www.teutoschleifen.de

Mehr
Fast sechs Mal um den Äquator geradelt

Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener stellen gemeinsam einen neuen Kilometer-Rekord auf / 36 Tonnen CO2 vermieden.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Ibbenbüren hat beim Wettbewerb STADTRADELN des Vereins Klima-Bündnis auf ganzer Linie überzeugt. Das Stichwort lautet: Rekord.

Wo genau? Na, zum Beispiel bei den Teilnehmenden: 952 aktive Radfahrende waren es nach den vorläufigen Ergebnissen in diesem Jahr. Mehr als je zuvor. Der bisherige Rekord lag bei 891 Radfahrerinnen und Radfahrern, die beim STADTRADELN mit dabei waren und stammt aus dem Jahr 2017. Im vergangenen Jahr waren es 808 aktive Radelnde.

Oder bei den gefahrenen Kilometern: 231.357 Kilometer wurden zurückgelegt. Zum Vergleich: Denkt man sich einen Gürtel um den Äquator, wäre der rund 40.075 Kilometer lang. Die Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener sind also knapp sechs Mal um den Äquator gefahren. Respekt! Der bisherige Bestwert stammt aus dem vergangenen Jahr und lag bei 185.212 Kilometern. Im Kreis Steinfurt belegt Ibbenbüren damit den 2. Platz.

Oder bei der CO2-Vermeidung. 36 Tonnen CO2 wurden durch die Teilnehmenden des STADTRADELNS in diesem Jahr vermieden – auch hier mehr als je zuvor. Der bisherige Bestwert stammt aus dem Vorjahr und lag bei 27 Tonnen CO2-Vermeidung. Auch hier sind die Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener auf einem guten Weg.

Gleich geblieben ist allerdings die Zahl der teilnehmenden Teams. Wie im Vorjahr waren es 67 – aber das war vor einem Jahr Rekord, also heißt es hier: Rekord eingestellt.

Die Gewinner des STADTRADELNS werden zurzeit ermittelt. Die Preisverleihung findet Mitte August statt.

Für die Organisatoren des STADTRADELNS ist das natürlich eine herausragende Bilanz. „Die Zahlen zeigen, wie sehr das Fahrrad mittlerweile als Alltagsverkehrsmittel genutzt wird. Das freut mich wirklich sehr“, sagt Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. „Das bestärkt uns darin, in Sachen Mobilität den Fokus weiterhin auf den Radverkehr zu legen. Im Mobilitätskonzept 2035+ sind zahlreiche Maßnahmen verankert, die die Situation der Radfahrenden weiter verbessern sollen. Wenn wir die Menschen dazu bringen wollen, dauerhaft auf das Rad umzusteigen, dann müssen wir entsprechend die Infrastruktur bereitstellen.“

STADTRADELN in Ibbenbüren wurde veranstaltet von der Stadt Ibbenbüren und der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH mit Unterstützung des Stadtsportverbands, der Ortsgruppe Ibbenbüren des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC), der Kreissparkasse Steinfurt, der Unternehmen B+W International, Sideka und Strier Reisen sowie den Fahrradhändlern Konermann und Owerfeldt-Meyer.

Mehr