Ibbenbürener Tourentipps

In Ibbenbüren treffen sich die flache Parklandschaft des Münsterlandes und die Hänge des Teutoburger Waldes und des Schafberg-Plateaus. Diese unterschiedlichen Landschaftsformen machen die Bergbaustadt zu einem beliebten Ziel für Radfahrer, die in und um Ibbenbüren die Auswahl zwischen leichten und anspruchsvollen Streckenabschnitten haben und zudem viele attraktive Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten an den Routen finden.

Das zunehmende Interesse an Tagestouren auf schönen Strecken auch abseits der bekannten Themenrouten wie der 100-Schlösser-Route oder dem Töddenland-Radweg haben die Tourist-Information Ibbenbüren und die Stadt Ibbenbüren zum Anlass genommen, ein Radkarten-Set mit fünf Tipps für Touren in und um Ibbenbüren herauszugeben.

Der Tourentipp Nummer eins, „Ibbenbüren Total“, ist mit 61 Kilometern die längste Tour. bei der auch zwei Steigungen und einige hügelige Streckenabschnitte zu bewältigen sind. Bei den Vorschlägen zwei bis fünf haben die Radler die Wahl zwischen den Tourentipps „Ibbenbüren hoch oben“, „Ibbenbüren kinderleicht“, „Ibbenbüren wasserreich“ und „Ibbenbüren anspruchsvoll“. Diese Strecken sind zwischen ca. 22 und 27 Kilometer lang und haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Die Streckenvorschläge führen an vielen attraktiven Ausflugszielen in Ibbenbüren und Umgebung vorbei, über die auch Informationen in den Radkarten enthalten sind. So liegen zum Beispiel das Kloster Gravenhorst, der NaturaGart-Park, die Sommerrodelbahn, der Kletterwald und verschiedene Museen nicht weit von den Radwegen entfernt. Nach den Touren lädt die Ibbenbürener Innenstadt mit ihren zahlreichen Restaurants, Bistros und Straßencafés zum Bummeln und Rasten ein.

„Ibbenbüren total“ – Radtour durch alle Ibbenbürener Ortsteile

Total abwechslungsreich, total spannend, total schön

Gestartet wird in Ibbenbüren auf dem Wanderparkplatz an der Ledder Straße. Zunächst führt die Tour nach Laggenbeck. Dann geht es mit einer Steigung auf den Schafberg und über Berg und Tal weiter bis zum Dickenberg. Von dort führt der Weg gemütlich bergab nach Uffeln und entlang der Ibbenbürener Aa über Schierloh bis zur Groner Allee in Ibbenbüren. Über den Teuto geht es weiter nach Dörenthe, dem südlichsten Punkt der Radtour. Am Südhang des Teutoburger Waldes verläuft die Strecke über Brochterbeck und durch das Bocketal nach Lehen und schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Ein besonderer Pluspunkt dieser Radtour: Die Strecke führt nicht nur durch alle Ibbenbürener Ortsteile; auch viele Ausflugsziele und Freizeitrichtungen laden – vorbehaltlich der jeweils gültigen Corona-Regelungen - zu einem Stopp unterwegs ein.

Blog „Ibbenbüren total“ macht Lust auf die Radtour

Impressionen zu dieser abwechslungsreichen Radtour gibt es ab sofort in einem Blog auf www.traveltelling.net. Der ehemalige Ibbenbürener Matthias Derhake hat sich gemeinsam mit seiner Schwester Luisa aufs Rad geschwungen und mit der Radtour „Ibbenbüren total“ seine alte Heimat wiederentdeckt und auch zahlreiche Ausflugsziele besucht. Der Blog und ein Video mit Eindrücken von der Strecke sowie von Stopps am Ibbenbürener Aasee, auf dem Hof Löbke, an der Sommerrodelbahn, im Motorrad-Museum, im NaturaGart-Park und auch in der Ibbenbürener Innenstadt machen Lust auf die Tour. Übrigens: Wenn die ein oder andere Rast an einer der Stationen etwas länger dauern sollte, sind Abkürzungen über das ausgeschilderte Radwegenetz gut möglich.

Tourentipp: Ibbenbüren kinderleicht

Der Tourentipp Nummer vier, „Ibbenbüren kinderleicht“, ist mit einer Länge von 22 Kilometern gut geeignet für Familien mit Kindern, Wiedereinsteiger nach der Winterpause oder einfach nur für zwischendurch. Ab dem Parkplatz am Sportzentrum Ost geht es zunächst nach Laggenbeck, dann Richtung Ledde und durchs Aatal wieder zurück zum Ausgangspunkt nahe des Ibbenbürener Aasees. Mutige wagen den Abstecher zum Wassertretbecken im Aatal, alle anderen genießen entspanntes Radeln auf steigungsarmen Radwegen. Nach der Tour lädt die Ibbenbürener Innenstadt zum Bummeln und einem Stopp an der Eisdiele ein. Denn nach dem sportlichen Saisonstart haben sich die Radler eine süße Belohnung verdient.

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Neuigkeiten

Vorbereitung – Herzblut – Vorfreude: Es wird viel geboten

Kulturprogramm für die Saison von September 2022 bis April 2023

Diesem Programm sieht man an, was in ihm steckt: nämlich jede Menge Vorbereitung, jede Menge Herzblut und jede Menge Vorfreude. Bettina Kleingünther, Leiterin des städtischen Fachdienstes Volkshochschule und Kultur und Geschäftsführerin der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH sowie Silke Hilscher-Millich, Prokuristin der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH, freuen sich, dass es ihnen gelungen ist, etwas richtig Hochkarätiges zusammen- und auf die Beine zu stellen. Für die Saison von September 2022 bis April 2023 des städtischen Kulturprogramms ist einiges in der Pipeline. Und die beiden Damen lassen sich schon jetzt in die Karten schauen. Gerne sogar.

20 Veranstaltungen auf der Karte

Doch zunächst zum Rahmen des kulturellen Genusses im Bürgerhaus Ibbenbüren: Nicht weniger als 20 Angebote befinden sich in der Vorbereitung, jeweils fünf davon im Theaterabonnement, dem Theaterabonnement Extra sowie im Kabarettabonnement Extra. Komplettiert wird das städtische Veranstaltungsmenü durch zwei Schulstücke („Mädchen wie die“ am 19. Oktober und „Der Trafikant“ am 22. März), das traditionelle Neujahrskonzert am 7. Januar, eine A-cappella-Show („Alte Bekannte“) am 22. September sowie den Klassiker und Im-Handumdrehen-ausverkauft-Garanten „Storno“. Letzterer soll der Popularität wegen mit mehreren Terminen über die Bürgerhausbühne gehen.

Einen kleinen Überblick gefällig? Gerne.

Im Theaterabonnement werden in der neuen Spielzeit fünf hochklassige Klassiker auf der Bühne des Bürgerhauses dargeboten:

  • Der große Gatsby (17. Oktober)
  • Hexenjagd (17. Januar)
  • Der Sturm (14. Februar)
  • Don Quijote (6. März)
  • Bekenntnisse des Hochstapler Felix Krull (28. März)

Schwer, da ein Highlight zu nennen, denn die Darstellenden bürgen allesamt für höchste künstlerische Ansprüche: „Der große Gatsby“ gezeigt vom Landestheater Detmold, „Hexenjagd“ von Euro-Studio Landgraf, William Shakespeares „Der Sturm“ („The Tempest“) in einer Aufführung des Globe Berlin, Cervantes‘ „Don Quijote“ in der Bearbeitung durch Rebekka Kricheldorf, Letzteres eine Produktion der Burghofbühne Dinslaken. Das Altonaer Theater / Kammerspiele Hamburg zeigt Thomas Manns Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ als Bühnenstück.                                                                                                                                                   

Im Theaterabonnement Extra geht es etwas weniger klassisch zu. Gespielt werden hier die folgenden Stücke:

  • Der Fall Collini (21. September)
  • Ein Mann, zwei Chefs (14. November)
  • Wunschkinder (11. Januar)
  • Alles ist erleuchtet (22. Februar)
  • Das perfekte Geheimnis (19. April)

Das klingt besonders verlockend: „Das perfekte Geheimnis“ von Paolo Genovese, als kammerspielartiger Film mit Wotan Wilke Möhring schon ein Erfolg und jetzt auf der Bühne und „Der Fall Collini“ von Ferdinand von Schirach – eine Produktion des Westfälischen Landestheaters.

Im Kabarettabonnement spielen in der neuen Spielzeit Hochkaräter wie

  • Thomas Freitag (25. November)
  • Thilo Seibel (23. Oktober)
  • Carrington-Brown (10. Februar)
  • Dave Davis (24. März)
  • das Düsseldorfer Kom(m)ödchen (21. April)

Abonnement bietet Vorteile

Da gilt es schnell zu sein, denn bei einem solchen Programm können die Karten schnell weg sein. Am besten mit einem Abo. Das hat reichlich Vorteile:

  • Sitzplatzgarantie
  • Kein Warten an der Kasse
  • Preisvorteil gegenüber Einzelkarten
  • Exklusiver Vorverkaufsstart
  • Abokarten sind übertragbar

Und als Abonnent hat man ein exklusives Vorkaufsrecht für die STORNO-Karten, denn die sind immer besonders schnell weg. Kein Wunder, die Herren sind ja nun auch absolute Spitzenklasse.

Das Theaterabo und das Theaterabo Extra kosten in der 1. Preiskategorie 100 Euro, in der 2. Preiskategorie 88 Euro und in der 3. Preiskategorie 75 Euro. Gleiches gilt für das große Wahlabonnement mit fünf Veranstaltungen. Das kleine Wahlabo mit drei Veranstaltungen kostet auf allen Plätzen 54 Euro, das Kabarettabo auf allen Plätzen 103 Euro. Die Voraussetzungen für ermäßigte Karten sind der Homepage www.stadtmarketing-ibbenbueren.de zu entnehmen.

Infos und Beratung zu den Abos gibt es bei der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH unter Telefon 05451 5454540 oder per Mail an info@stadtmarketing-ibbenbueren.de.

„Wichtig ist für die kommende Spielzeit die Mischung: Mal ist es herausfordernd und Gedanken anregend, mal macht es aber auch einfach Spaß. Das alles hat einen hohen Unterhaltungswert, und auch musikalische Aspekte kommen nicht zu kurz“, freuen sich Bettina Kleingünther und Silke Hilscher-Millich auf die neue Spielzeit. Und wahrscheinlich nicht nur sie.

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Rezertifizierung der Teutoschleifen Premiumwanderwege in Ibbenbüren

Das ist eine schöne Nachricht für die Wanderfreundinnen und – freunde in Ibbenbüren. Die beiden Ibbenbürener Teutoschleifen „Dörenther Klippen“ und „Heiliges Meer“ sind jetzt als Premiumwanderwege rezertifiziert worden. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer durfte jetzt zusammen mit seinen Amtskollegen aus Tecklenburg sowie aus Recke und Hopsten, durch deren Kommunen die beiden Wege auch führen, die Auszeichnung in Lengerich entgegennehmen.

Von Alexia Finkeldei (Tecklenburger Land Touristik) gab es reichlich Lob für die beiden Wege. Kein Wunder, denn die Teutoschleife „Dörenther Klippen“, die bei der vergangenen Rezertifizierung 2018 noch 68 Bewertungspunkte erhalten hatte, bekam jetzt 71, die Schleife „Heiliges Meer“ steigerte sich von 62 auf 65 Bewertungspunkte. „Drei Punkte mehr, das ist schon was“, so Finkeldei. „Das ist eine Leistung auf die man wirklich stolz sein kann.“ Die Schleife „Dörenther Klippen“ und der „Tecklenburger Bergpfad“ gehören mit mehr als 70 Punkten dabei zu den fünf am höchsten bewerteten Premiumwanderwegen in ganz NRW, so Finkeldei weiter. „Da muss man schon viel Erlebnispotenzial bieten.“ 50 Punkte braucht es für das Siegel.

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer würdigte vor allem das ehrenamtliche Wegemanagement, die „Wegekümmerer“, die regelmäßig die Routen überprüfen.  „Die ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Teutoschleifen kümmern, machen den großen Erfolg dieser Wanderrouten überhaupt erst möglich. Vor diesem Engagement habe ich allerhöchsten Respekt. Wir sind diesen Menschen zu großem Dank verpflichtet.“  Die Teutoschleifen seien ein Aushängeschild für die Region und natürlich auch für Ibbenbüren. „Wir haben wirklich Glück, dass wir solche Möglichkeiten zum Wandern quasi direkt vor der Haustür haben“, so der Bürgermeister weiter.

Alexia Finkeldei ergänzt, dass zusätzlich in diesem Jahr auch noch eine externe Firma die Wegweiser reinigen werde, damit die Teutoschleifen in vollem Glanz strahlen können. „Wir sind stolz darauf, dass sich alle Wege nochmal verbessert haben. Wir haben an der Qualität gearbeitet“, sagt die Geschäftsführerin der Tecklenburger Land Tourismus.

Die Teutoschleifen im Internet: www.teutoschleifen.de

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Fast sechs Mal um den Äquator geradelt

Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener stellen gemeinsam einen neuen Kilometer-Rekord auf / 36 Tonnen CO2 vermieden.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Ibbenbüren hat beim Wettbewerb STADTRADELN des Vereins Klima-Bündnis auf ganzer Linie überzeugt. Das Stichwort lautet: Rekord.

Wo genau? Na, zum Beispiel bei den Teilnehmenden: 952 aktive Radfahrende waren es nach den vorläufigen Ergebnissen in diesem Jahr. Mehr als je zuvor. Der bisherige Rekord lag bei 891 Radfahrerinnen und Radfahrern, die beim STADTRADELN mit dabei waren und stammt aus dem Jahr 2017. Im vergangenen Jahr waren es 808 aktive Radelnde.

Oder bei den gefahrenen Kilometern: 231.357 Kilometer wurden zurückgelegt. Zum Vergleich: Denkt man sich einen Gürtel um den Äquator, wäre der rund 40.075 Kilometer lang. Die Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener sind also knapp sechs Mal um den Äquator gefahren. Respekt! Der bisherige Bestwert stammt aus dem vergangenen Jahr und lag bei 185.212 Kilometern. Im Kreis Steinfurt belegt Ibbenbüren damit den 2. Platz.

Oder bei der CO2-Vermeidung. 36 Tonnen CO2 wurden durch die Teilnehmenden des STADTRADELNS in diesem Jahr vermieden – auch hier mehr als je zuvor. Der bisherige Bestwert stammt aus dem Vorjahr und lag bei 27 Tonnen CO2-Vermeidung. Auch hier sind die Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener auf einem guten Weg.

Gleich geblieben ist allerdings die Zahl der teilnehmenden Teams. Wie im Vorjahr waren es 67 – aber das war vor einem Jahr Rekord, also heißt es hier: Rekord eingestellt.

Die Gewinner des STADTRADELNS werden zurzeit ermittelt. Die Preisverleihung findet Mitte August statt.

Für die Organisatoren des STADTRADELNS ist das natürlich eine herausragende Bilanz. „Die Zahlen zeigen, wie sehr das Fahrrad mittlerweile als Alltagsverkehrsmittel genutzt wird. Das freut mich wirklich sehr“, sagt Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. „Das bestärkt uns darin, in Sachen Mobilität den Fokus weiterhin auf den Radverkehr zu legen. Im Mobilitätskonzept 2035+ sind zahlreiche Maßnahmen verankert, die die Situation der Radfahrenden weiter verbessern sollen. Wenn wir die Menschen dazu bringen wollen, dauerhaft auf das Rad umzusteigen, dann müssen wir entsprechend die Infrastruktur bereitstellen.“

STADTRADELN in Ibbenbüren wurde veranstaltet von der Stadt Ibbenbüren und der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH mit Unterstützung des Stadtsportverbands, der Ortsgruppe Ibbenbüren des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC), der Kreissparkasse Steinfurt, der Unternehmen B+W International, Sideka und Strier Reisen sowie den Fahrradhändlern Konermann und Owerfeldt-Meyer.

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