Tourentipps: Best of Radelsonntag "Ibbenbüren aufs Rad"

Für alle Fans von „Ibbenbüren aufs Rad“ wurde eine neue Radkarte mit den schönsten Tourentipps aus zwanzig Jahren Ibbenbürener Radelsonntag herausgegeben.

Wie abwechslungsreich die Strecken des Radelsonntags in den vergangenen zwanzig Jahren waren, wurde bei einem Blick in das Archiv deutlich: Mal bis nach Hopsten, mal nach Lengerich oder zu den Emsauen – in jedem Jahr standen drei attraktive Touren in unterschiedlichen Längen zur Auswahl, die speziell für den Radelsonntag konzipiert wurden. Eine Auswahl der schönsten Strecken ist nun in der Radkarte „Best of Radelsonntag“ zu finden. Das Repertoire umfasst zwei sechzehn und siebzehn Kilometer lange Familientouren, die „ostwärts“ ins Aatal oder „westwärts“ Richtung Gravenhorst führen. Repräsentanten der circa vierzig Kilometer langen „mittleren Touren“ sind die „Moortour“ mit dem Naturschutzgebiet Heiliges Meer und die „Schafbergtour“ durch das nördliche Tecklenburger Land. Die drei „großen Touren“ sind zwischen 53 und 59 Kilometer lang. Sie führen als „Teutotour“ Richtung Lengerich und Habichtswald, als „Wassertour“ zu Feuchtwiesen und Kanal im Bereich Hopsten/Hörstel und als „Emsauentour“ vor die Tore von Emsdetten. Neben den Streckenverläufen sind in der neuen Faltkarte im Format 550 x 630 mm auch Infos zum Charakter der Strecke und zu Sehenswürdigkeiten aufgeführt. Zusätzlich werden bei jedem Tourentipp jeweils zwei Ausflugstipps am Wegesrand vorgestellt, darunter die Emsauen bei Emsdetten, der Hortensienpark in Lengerich, das Tüöttenmuseum Mettingen und in Ibbenbüren u. a. der NaturaGart-Park und der Erlebnishof Löbke. Die Rundkurse sind übrigens gute Gelegenheiten, Kilometer für den Wettbewerb STADTRADELN sammeln, der in Ibbenbüren am 13. Mai startet.

Alle Strecken wurden in den vergangenen Jahren speziell für die Radelsonntage ausgearbeitet und für die Veranstaltung temporär beschildert. Die sieben Tourentipps aus der neuen Radkarte sind daher nicht durchgehend, sondern nur auf den Streckenabschnitten des Radwegenetzes Münsterland ausgeschildert. Die kompletten Streckenverläufe, sowie die Karte als pdf-Datei, stehen auf der Homepage der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH als GPX-Dateien zum Download für das Navigationsgerät zur Verfügung, ebenso auf Komoot .

Die Radkarte „Best of Radelsonntag“ ist kostenlos in der Tourist-Information Ibbenbüren im Kulturhaus in der Oststraße erhältlich. Die Bestellung ist per Telefon (05451-5454540) und per Mail an info@stadtmarketing-ibbenbueren.de möglich.

Die GPX-Dateien zum Download

Die Radkarte "Best of Radelsonntag" als Pdf-Datei

Best of Radelsonntag Karte Web.pdf (3,8 MiB)

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Neuigkeiten

Kultureller Ausflugtipp in und um Ibbenbüren

Beim nächsten Wochenendtrip Kulturgenuss mit Naturerlebnissen verbinden? Dafür ist die Entdeckungstour auf den Spuren der „Funny Red Line“, einem Skulpturenweg der litauischen Künstlerin Davide Martinautyte, genau das Richtige. Entlang der Route wird der Blick gezielt auf eine Vielzahl abwechslungsreicher Kunstwerke von national und international bekannten Künstler:innen gelenkt. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht stellen die Arbeiten einen bedeutenden Teil des kulturellen Selbstverständnisses und Angebots unserer Region dar. Der Weg vereint den Genuss von Kultur und Natur in einer ganz besonderen Weise, denn an der Strecke gibt es nicht nur Kunst, sondern auch viele Naturhighlights zu entdecken: Zum Beispiel das Naturdenkmal Dörenther Klippen mit dem sagenumwobenen Felsen „Hockendes Weib“, den Ibbenbürener Aasee oder das Naturschutzgebiet Kölbachtal bei Mettingen. Die Route kann wahlweise per Rad, zu Fuß oder mit dem PKW erkundet werden. Mögliche Startpunkte sind der Kulturspeicher in Ibbenbüren-Dörenthe, das Tüöttendorf Mettingen oder die Ibbenbürener City. Die gesamte „SkulpTour“ mit Informationen zu den Werken ist unter www.funnyredline.de zu finden.

Nur einen Katzensprung von der „Funny Red Line“ entfernt sind weitere Kulturhighlights zu finden. Im etwa 40 km entfernten Münster locken z.B. das Picasso-Museum und das LWL-Museum mit 1000 Jahren Kunst vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart und einem Rundgang mit einer überregionalen Sammlung von rund 1300 Objekten, u. a. von Cranach, Marc, Macke und Kirchner. Direkt in Ibbenbüren empfiehlt sich ein Besuch des Stadtmuseums, eine alte Villa, in der Wohn- und Lebenswelten aus der Gründerzeit besichtigt werden können (www.stadtmuseum-ibbenbueren.de).

An vielen Wochenenden werden in Ibbenbüren ganz besondere Events rund um Kunst und Kultur angeboten: Das Bürgerhaus Ibbenbüren lädt am 19.03.2024 zum Theaterstück „25 km/h“ ein. Darf es etwas klassischer sein? Dann kann im Bürgerhaus am 25.05.2024 ein emotionsgeladener Abend bei dem Konzert „Movie & More“ erlebt werden (www.ibbkultur.de).

Das Quasi So-Theater im ehemaligen Kino „Schauburg“, ein Amateur-Theater mit über 30 Jahren Bühnenerfahrung, ist mit seinen originellen Inszenierungen Kult in Ibbenbüren. Hier startet z.B. am 27.03.2024 das fantasievolle QUASI Musical! SO. Am 24.04.2024 geht es weiter mit der Komödie „Die Puppe“ (www.quasiso.de).

Ein besonderes Erlebnis ist auch ein Besuch in der Freilichtbühne Tecklenburg. 2024 stehen das Kinderstück „Madagascar“ und für Erwachsene die Musicals „Mamma Mia“ und „3 Musketiere“ auf dem Programm – allesamt professionell inszeniert mit namhaften Darsteller:innen (www.freilichtspiele-tecklenburg.de).

In der „Alten Honigfabrik“ lädt der Kunstverein Ibbenbüren vom 17.02. bis zum 07.04.2024 zu der Ausstellung „Kunstsammlung des Kreises Steinfurt“ ein (www.kunstverein-ibbenbueren.de).

Der Kulturspeicher Dörenthe präsentiert vom 8. bis zum 11.06.2024 die  Figurentheatertage mit Stücken für Kinder und für Erwachsene. Am 27.08.2024 feiert der Kulturspeicher beim traditionellen Hafenfest mit Aktionen für die ganze Familie sein 25-jähriges Bestehen (www.kulturspeicher-doerenthe.de).

Ein besonderer Naturgenuss: der Botanische Garten Loismann am Dortmund-Ems-Kanal. Wird die Tour auf der „Funny Red Line“ am Kulturspeicher Dörenthe gestartet oder beendet, sollte unbedingt ein kleiner Abstecher zum Botanischen Garten Loismann eingeplant werden. Der idyllische Garten wurde um die Jahrhundertwende von dem Landwirt Loismann auf dem Aushub des Dortmund-Ems-Kanals angelegt und ist heute durch seine Vielzahl sehenswerter Bäume und Pflanzen – zum Beispiel einen Ginkgo- und einen Mammutbaum – ein ganz besonderes Erlebnis. Der Garten ist von April bis Oktober geöffnet. Marianne Niemann, die Betreiberin des Gartens, bietet Führungen für Gruppen an. Terminvereinbarung: Marianne Niemann, Tel. 0152 563 73 982

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