Auf den Spuren des schwarzen Goldes

Jahrhundertelang wurden im Tecklenburger Land Bodenschätze zu Tage gefördert. Das hat die Menschen geprägt und zahlreiche Spuren hinterlassen. Diesen Spuren folgen die vier Bergbau-Wanderrouten des Knappenvereins Tecklenburger Land e. V.. Mit Längen von 10 bis 18 Kilometern stehen dem Wanderer unterschiedliche Touren in Ibbenbüren, am Morgensternschacht, im Buchholz und auf dem Dickenberg zur Auswahl. Zu jeder Tour gibt es einen handlichen Tourenguide mit Routenverlauf und ausführlicher Beschreibung zu den bergbaulichen Besonderheiten.

 

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Ausflugstipp "Kühle/Eisige Schleife"

Erleben Sie einen Tag im Teutoburger Wald in Ibbenbüren! Die Teutoschleife „Dörenther Klippen“ führt Sie auf einem mittelschweren Rundweg von ca. 9,3 Kilometern über Berg und Tal, durch Wald und Wiesen rund um die Dörenther Klippen in Ibbenbüren. Direkt am Wegesrand liegt die Almhütte. Genießen Sie hier ein Eis oder ein kühles Getränke bevor Sie sich an den Abstieg machen.

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Auf der Teutoschleife vom Mittellandkanal zum Heiligen Meer

Sonnenspiel auf dem Wasser, Idyllische Kulturlandschaft, grasende Schafe und das Naturschutzgebiet des „heiligen Meeres“. All dies lässt sich bei einer Wanderung auf der Teutoschleife „Heiliges Meer“ erleben. Nachdem die Natur in den letzten Tagen förmlich explodiert ist, verspricht eine Wanderung auf dieser etwa neun Kilometer langen Teutoschleife einen wahren Naturgenuss.

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Die Ibbenbürener Aasee-Rallye

 

Spiel und Spaß - das erleben Familien bei der Ibbenbürener Aasee-Rallye. Startpunkt ist der Parkplatz an der Ledder Strasse, von dort geht es rechts herum um den Aasee. 27 Fragen - manche leicht, andere kniffelig - sind entlang des etwa 2,8 km langen Ufer-Rundwegs zu beantworten. Das ist nicht schwer, denn die Antworten stehen auf Schildern, Tafeln oder liegen am Wegesrand. Keiner muss buddeln oder sich die Hände schmutzig machen - außer vielleicht bei der Pause auf dem Wasserspielplatz.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Erneuerung des Aasee-Rundweges kann es zu Beeinträchtigungen kommen.

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Neuigkeiten

Prall, praller, extraprall

Der siebte Durchgang – und alles beim Alten? Aber nicht doch! Wenn in diesem Sommer und Herbst in Hörstel und Ibbenbüren eine weitere Auflage des Kulturrucksacks über die Bühne geht, können sich die jungen Teilnehmer vor allem auf eines freuen: Es ist weitaus mehr im Sack als im vergangenen Jahr. Statt 20 kreativer und kultureller Angebote für Zehn- bis 14-Jährige stehen 2019 nicht weniger als 26 Kurse, Workshops, Ausflüge und-und-und auf dem Plan. Plus eine große Veranstaltung zum Finale. Der Kulturrucksack gibt sich in diesem Jahr extraprall.

In Kürze wird das Programmheft in allen Ibbenbürener und Hörsteler Schulen verteilt. Außerdem wird es an öffentlichen Stellen wie etwa in städtischen Einrichtungen und Banken ausliegen. Kinder und Jugendliche können auf diese Weise schon vorstöbern, was in der neuen Saison angeboten wird – und dann zügig zur Anmeldung schreiten. Hierbei gilt, logo: Der Kulturrucksack ist wie bereits in den Jahren zuvor kostenlos.

Was ist neu, was ist anders als 2018? Das Thema Nachhaltigkeit spielt in diesem Jahr eine große Rolle. Mode, Deko, Möbel können quasi auf Recyclingbasis selbst gemacht werden. Upcycling heißt das Stichwort hierfür. Aus alt wird anders. Gleich vier Kreativveranstaltungen bietet der Kulturrucksack hierzu an. Ein Steinmetz-Workshop, die Produktion eines Hörspiels und eines Fotokalenders, Silberschmuck kreieren – dies sind weitere neue Angebote, in denen Mädchen wie Jungen sich entfalten können.

Da zuletzt bei den entsprechenden Kursen die Teilnehmerzahl zurückgegangen war, wird diesmal grundsätzlich weniger Theater gemacht. Dafür geht der Graffitybereich in der Zahl der Angebote nach vorne. Solche Workshops werden zudem an mehr Stellen als bislang bereit gehalten: Das bunte Angebot streut in die Breite. Und auch, was die Anfang November im Bürgerhaus Ibbenbüren anstehende Abschlussveranstaltung betrifft, geht es in diesem Durchlauf weg von der großen Bühnenshow und stattdessen hin zu Workshops, die dann allerdings auch Eltern offenstehen.

An der Schraube gedreht haben die Ibbenbürener und Hörsteler Kulturrucksack-Macher darüber hinaus, was die Auswahl von Dozenten angeht. „Wir haben nochmal stärker auf die Qualifikation geachtet“, bringen es die Organisatoren auf den Punkt. „Hierdurch sind wir zum Beispiel in der Lage, einen Songwriting-Workshop mit einem echten Profi anbieten zu können.“ Extraprall bedeutet in diesen und anderen Fällen eben nicht nur mengenmäßig mehr, sondern auch mehr Güte.

Der Blick ins Programmheft verspricht so kreative wie unterhaltsame Ferien. Doch halt! Bevor Missverständnisse entstehen: Zwar sind die Kurse des Kulturrucksacks tatsächlich auf die Ferienzeiten konzentriert. Aber: „Der Kulturrucksack ist nicht einfach bloß Ferienbespaßung“, stellt Ibbenbürens Kulturmanagerin Lena Konermann, eine der Organisatorinnen, klar. Und Michael Kijewski von den Offenen Türen St. Reinhildis, dem Hörsteler Jugendtreff, sekundiert ihr: „Wir wollen mit den Angeboten Kinder und Jugendliche für Kultur sensibel machen.“ Zudem, so Kijewski: „Beim Kulturrucksack finden Teilnehmer neue Freunde, knüpfen neue Beziehungen. Und neben Kultur sind auch Kommunikation und Demokratie ein großer Aspekt. Die Teilnehmer machen hierzu Erfahrungen.“ Neben Aktivität und Kreativität stehen somit, wie es Jan Löckener vom Ibbenbürener Jugendkulturzentrum Scheune formuliert, Persönlichkeitsfindung und -entwicklung wesentlich mit im Mittelpunkt.

Der Kulturrucksack ist ein Förderprojekt der NRW-Landesministerien für Kultur und Wissenschaft sowie für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, gemeinsam mit Kommunen und Kultureinrichtungen. Ziel des Projektes ist es, allen Kindern und Jugendlichen kostenlose, zumindest kostengünstige kulturelle Angebote zu eröffnen.

Die Städte Ibbenbüren und Hörstel arbeiten im Rahmen des Kulturrucksacks zusammen. Als lokale Sponsoren mit im Boot sind die Kreissparkasse Steinfurt und die VR-Bank Kreis Steinfurt eG. Beteiligt sind darüber hinaus Jugendzentren in beiden Kulturrucksack-Partnerstädten, der Ibbenbürener Pink Pop e.V. samt seiner Jugendkunstschule, die DJK Arminia Ibbenbüren, die Ibbenbürener Familienbildungsstätte sowie das Figurentheater Grinsekatze.

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Faszination Erdgeschichte - Faszination Dörenther Klippen:

Der Natur- und Geopark TERRA.vita gehört mit Recht zu den UNESCO-Geoparks, denn in dem etwa 1.500 Quadratkilometer großen Naturparkgebiet sind 300 Millionen Jahre Erdgeschichte nahezu lückenlos dokumentiert. Ein geologisches Highlight im Naturparkgebiet und eines der markantesten Ausflugsziele im Teutoburger Wald und im Münsterland sind die Dörenther Klippen und das „Hockende Weib“.

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